Die Reise zum Mittelpunkt der Erde

Eine fabelhafte Welt im Mittelpunkt der Erde.

19592 h 12 min
Kurzinhalt

Durch Zufall gelangt Professor Lindenbrook in den Besitz eines Schriftstückes, das über eine unglaubliche Expedition berichtet. Vor über 300 Jahren soll der Isländer Arne Saknussem zu einer Reise in das Innere der Erde aufgebrochen sein, von der er nie zurückkehrte. Völlig fasziniert organisiert Lindenbrook eine neue Expedition. Gemeinsam mit Student Alec, der Witwe Goetaborg, dem Isländer Hans und Ente Gertrud tritt er die abenteuerliche Reise zum Mittelpunkt der Erde an. Der Weg in das dunkle Unterwelt-Labyrinth birgt die unglaublichsten Gefahren und Geheimnisse. Eine davon ist eine zweite Forschergruppe, die sich auf der gleichen Mission befindet.

Metadaten
Regisseur Henry Levin
Laufzeit 2 h 12 min
Starttermin 14 Dezember 1959
Detail
Medien Blu-Ray
Film-Details Verfügbar
Bewertung Grandios
Bilder
© 1959 Cooga Mooga − Alle Rechte vorbehalten.

 

 

Wie auch 20.000 Meilen unter dem Meer ist Die Reise zum Mittelpunkt der Erde einer der bekanntesten Geschichten von Jules Verne und entführt den Zuschauer der ersten Kinoverfilmung aus dem Jahre 1959 in ein atemberaubendes Abenteuer und eine Welt, die man sich nicht ins seinen kühnsten Träumen gewagt hätte vorzustellen. Regisseur Henry Levin, der 7 Jahre später nach Die Reise zum Mittelpunkt der Erde das Historiendrama Dschingis Kahn mit Omar Sharif in der Hauptrolle verfilmte, präsentiert uns nach der Buchvorlage von Jules Verne ein fantastisches Abenteuer, das zwar sich nicht an heutige wissenschaftliche Regeln und Fakten hält, dafür aber durch unglaubliche und schöne Bilder und Aufnahmen besticht.

© 1959 Cooga Mooga − Alle Rechte vorbehalten.

Natürlich wissen wir heute, dass es unmöglich ist zum Mittelpunkt der Erde zu gelangen, da dieser ja aus geschmolzenen Eisen bestehen soll und eine Temperatur beträgt, die heißer ist als die Oberfläche der Sonne und das es auch mit heutigen technischen Mitteln schon unmöglich ist in den Erdmantel zu gelangen, da Druck und die zunehmende Hitze es nicht zu lassen.Das also eine eigne Welt mit eigenen Ökosystem sich anstelle des rotierenden Eisenkerns, der ja das Magnetfeld der Erde erzeugt, im Mittelpunkt der Erde befindet ist aus heutiger Sicht natürlich völliger Nonsens, aber trotzdem hat der Film seinen Charme und gehört nicht umsonst mit zu einem der ganz großen Klassiker.

 Unter anderen Walter M. Scott, der auch für die Kulissen in der Kult TV-Serie Planet der Giganten (Land of the Giants) von Irvin Allen verantwortlich war, kreierte in Die Reise zum Mittelpunkt der Erde die wundersamen Höhlenwelten, die heute genauso wie früher als der Film 1960 auch das deutsche Kinopublikum begeisterte, einen ins Staunen versetzen und wurde für seinen Kollegen mit dem heiß begehrtesten Filmpreis, dem Oscar, und den ebenso für die grandiosen Spezial Effekte und den Sound nominiert. Was mir an dieser fantastischen Welt tief unter der Erde am besten gefiel, war der Wald aus gigantischen Pilzen und das Meer mit seinen Stränden, wo man übrigens an einen Strand in Malibu, Kalifornien drehte,

 Glaubwürdig dagegen waren die Charaktere, die unter anderem von James Mason, der den Kapitän Nemo in 20.000 Meilen unter dem Meer spielte, Pat Boone, der auch noch 2002 in der Familienserie Eine himmlische Familie mitwirkte sowie Arlene Dahl (Love Boat) und Diane Baker, die einige noch aus als Senatorin aus Das Schweigen der Lämmer wiedererkennen werden, und natürlich die Gans, die auch für den etwas humoristischen Part zuständig war. Auch wenn man natürlich, nicht wie im Film dargestellt eine solche Expedition im Sonntagsanzug und Kleid unternehmen könnte.

© 1959 Cooga Mooga − Alle Rechte vorbehalten.

Noch heute gilt diese Jules Verne-Verfilmung um die Reise zum Mittelpunkt der Erde als einer der besten und fantastischsten, ob wohl es bis heute ganze neun Verfilmungen des Stoffes gibt oder jedenfalls die sich con ihm inspirieren ließen. Trotz der heutigen am Computer erzeugten Spezial Effekte, kann es keiner der neuen Adaptionen mit dem Film von Henry Levin aufnehmen, auch wenn uns manche der Effekte heute als veraltet erscheinen können, doch an den originellen Ideen kann ihn keiner übertreffen – auch wenn der Film aus heutiger Sicht nur so von Logik- und wissenschaftlichen Fehlern so strotzt, aber es handelt sich ja auch um einen Fantasy-Abenteuerfilm, wen interessiert es da, ob das ein oder andere so wirklich machbar ist?


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