Insel des Schreckens

19661 h 27 min
Kurzinhalt

Auf einer Insel vor der britischen Küste wird eine Leiche gefunden. Allem Anschein nach fehlen der Leiche sämtliche Knochen. Der Inselarzt Dr. Landers steht vor einem Rätsel und bittet Dr. West und Dr. Stanley um Hilfe. Gemeinsam versuchen sie das Phänomen zu erforschen. Der auf der Insel lebende Krebsforscher Dr. Phillips scheint etwas im Schilde geführt zu haben und bald müssen die drei feststellen, dass nicht nur ihr Leben sondern auch das aller Inselbewohner in Gefahr ist...

Metadaten
Regisseur Terence Fisher
Laufzeit 1 h 27 min
Starttermin 20 Juni 1966
Detail
Medien Blu-Ray
Film-Details Verfügbar
Bewertung Sehr Gut
Bilder

Der britische Regisseur Terence Fisher der vorrangig für die HAMMER Studios in England agierte, schuf 1966 einen besonderen Mix aus Monsterfilm gepaart mit Gothik-Grusel. Fisher war mit verantwortlich das die Filme mit dem berühmtesten Filmmonster “Dracula” Welterfolge erreichten. Ihm ist es auch mit zu verdanken das Peter Cushing und Christopher Lee zu Film-Ikonen wurden.

Aus dem Hause HAMMER STUDIOS ist man es meist gewöhnt das es sich um einen cleveren, verstrickten ausgeklügelten Plot dreht. Bei “Insel des Schreckens” verließ man sich auf ein einfaches Muster. Doch durch die Kunst und Talent des Regisseurs ist dies kaum zu spüren. Hinzu kommen die gut inszenierten Effekte. Verglichen mit heute natürlich völlig fremd und nicht zu beurteilen, doch Mitte der 60er waren sie schon sehr Fortschrittlich und aufwendig.

© 1966 Planet Film Productions − Alle Rechte vorbehalten.

In “Insel des Schreckens” geht es um “Silikate”, den Begriff dürften viele wahrscheinlich schon von der SciFi-TV Serie “Star Trek” kennen. Sie agieren ähnlich wie Zombies recht lahm und unbeweglich, und können mit einer Leichtigkeit der Charaktere in Schach gehalten werden.

“Erst versauen sie eine Operation und jetzt wollen sie mich an die Nadel bringen?” 
“Ich könnte ihnen noch eine Transfusion machen…” 
“Noch eine Transfusion und ich bin ein Vollblut-Ire.” 

 

Mit Peter Cushing in einer Hauptrolle ist “Insel des Schreckens” prominent besetzt. Man wagte sogar den Schritt der Rolle eine Prise Humor ins Skript zu schreiben, vereinzelte Kommentare und Sätze wurden integriert. Cushing agiert mit einer Leichtigkeit in seiner Rolle als Wissenschaftler. Trotz den recht simplen und angestaubten Plot ala Monsterfilme kann Cushing überzeugen.

© 1966 Planet Film Productions − Alle Rechte vorbehalten.

Terence Fisher schaffte es wiedermal wie in vielen anderen Filmen eine enorme Spannung aufzubauen. Zwar gesellen sich auch ein paar langatmige, langweilige Passagen hinzu, doch durch die Präsenz von Peter Cushing,  Edward Judd und  Carole Gray kann man getrost über diese kleine Schwäche hinwegsehen.

Auch wenn die Effekte der “Silikate” etwas angestaubt wirken, so kann sich “Insel des Schreckens” gut in die Riege von Monsterfilmen einfinden und einen festen Platz einnehmen.



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