Killing Machine

19741 h 33 min
Kurzinhalt

Drei brutale Gangster flüchten nach einem Banküberfall durch einen kleinen Landkreis in Kentucky. Sie kennen kein Erbarmen. Wo sie auftauchen, hinterlassen sie eine blutige Spur des Todes. Auf der Suche nach einem Unterschlupf, geraten die Gangster zu einer alten Farm. Hier lebt der alte Adam Smith mit seiner Enkelin Lucy. Die drei glauben ein leichtes Spiel zu haben. Doch sie ahnen nicht, dass Opa Adam sie schon erwartet hat. Er will die Verbrecher für all das büßen lassen, was sie anderen Menschen angetan haben...

Metadaten
Regisseur John Trent
Laufzeit 1 h 33 min
Starttermin 22 November 1974
Detail
Medien DVD
Film-Details Verfügbar
Bewertung Gut
Bilder

Ein kleines unbekanntes Highlight was ich durch Zufall da entdeckt habe. In der Blütezeit der Rache-Streifen ging dieser Vertreter wohl klanglos unter. Nun nach gut 40 Jahren ist er auf DVD erschienen. 1974 spielte Ernest Borgnine einen frustrierten Farmer, der seine Frau verloren hat und ums überleben auf seiner Farm kämpft. Zu Besuch ist seine Enkelin, die versucht den griesgrämigen alten Mann zu besänftigen und neues Leben auf die Farm zaubern möchte.

Doch da tauchen drei Bankräuber auf, die auch vor Morden nicht Halt machen. Doch sie haben die Rechnung ohne den Farmer und seiner Schrottflinte gemacht.

© 1974 Canadian Film Development Corporation (CFDC) − Alle Rechte vorbehalten.

Ernest Borgnine kennt man aus unzähligen Filmen und vor allem als Co-Piloten aus der TV-Serie “Airwolf”. Doch das Urgestein von Hollywood hat weitaus mehr in seiner Filmographie zu bieten. Ob Drama, Abenteuer, Action – dieser Mann fühlte sich in jedem Genre heimisch. Sein Talent als ausdrucksstarken Charakter bewies er auch in KILLING MACHINE. Sehr überzeugend und realistisch und vor allem identifizierbar vom Zuschauer liefert er wieder eine beeindruckende Leistung ab.

Schaut man sich das verheißungsvolle VHS Cover an, so bekommt man recht schnell den Eindruck das es sich um einen sehr harten Action – Streifen handeln muss. Doch weit gefehlt, zwar bekommt man hier auch gute, harte Szenen auf dem Silbertablett serviert, jedoch liegt der Schwerpunkt auf das gut durchdachte Drehbuch und die gute Kamera-Arbeit. Durch diese Mischung kommt eine gute Spannung auf und der Zuschauer fiebert mit im Kampf gegen die Bankräuber. Denn auch die haben es faustdick hinter den Ohren, und lassen nicht alles mit sich machen.

KILLING MACHINE ist mittlerweile auf DVD erschienen und ist somit noch mehr Videofreunden zugänglich, denn nicht jeder hat noch einen VHS Rekorder im Wohnzimmer stehen. Für kleines Geld bekommt man einen guten Genre-Beitrag spendiert. Und Ernest Borgnine ist meist sowieso schon eine Kaufzustimmung bei Filmen.


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