Los Angeles Streetfighter

1985Länge unbekannt
Kurzinhalt

Zwei große Gangs, die Herrscher von L.A.-Chinatown, stehen sich plötzlich wegen ´Revier-Streitigkeiten´ Gegenüber. Die Bosse wollen die Auseinandersetzung im Zweikampf entscheiden. Im Kampf - Mann gegen Mann - stellt sich Yongs Überlegenheit heraus. Yong und seine Streetfighter sind jetzt endgültig die Alleinherrscher in L.A.-City, darum engagiert eine Bodyguard-Agentur die Sieger-Gang für einen lebensgefährlichen Auftrag . . . Doch die Gangsterbosse setzen einen professionellen Killer auf die Spur der L.A.- Streetfighter!

Metadaten
Regisseur Woo-sang Park
Laufzeit Länge unbekannt
Starttermin 23 März 1985
Detail
Medien VHS
Film-Details Verfügbar
Bewertung Schlecht
Bilder
Schauspieler
Mit: Jun Chong, Phillip Rhee, James Lew, Rosanna King, Bill Wallace, Ken Nagayama, Frank Marmolejo, Dorin Mukama, Mark Hicks, Loren Avedon

In den 80er Jahren waren sogenannte Banden Filme bei den Filmemachern und beim Publikum sehr beliebt. Es gibt dutzende solcher Werke, manche davon sind Klassiker geworden und hegen noch immer einen Kultstatus und andere sind eher nicht die Rede wert. Beim Film „Los Angeles Streetfighter“ von 1985 ist teilweise schwer zu definieren.

Regisseur des Films war Park Woo-sang – seine Filmlaufbahn ist recht überschaubar und beinhaltet keinen weiteren bekannten Film. Ähnlich verhält es sich auch mit den Darstellern des Films, manche sind zwar markante Gesichter und kommen ein durchaus sehr bekannt vor, jedoch hatten sie fast allesamt nur wenige weitere Rollenangebote und zumeist nur in Nebenrollen.

Los Angeles Streetfighter“ kann man getrost im Action Genre einordnen, hier wird viel geboxt, gefightet und geschlagen was das Zeug hält. Zwischendurch schleicht sich ein kleines Drama mit angehauchter Liebesromanze ein, die aber schnell Schnee von gestern ist und nicht sonderlich weiter verarbeitet wird. Somit reihen sich die Fights was nahtlos ineinander über und trösten ein wenig über die plumpe Story hinweg. Klischees werden gekonnt abgeklappert und inszeniert, aber auch diverse Logikfehler schlichen sich ins Drehbuch mit ein. Allen voran die unglaubwürdigen Darsteller – das sie jung genug für die Highschool sein sollen, kauft man ihnen nicht ab, allesamt sehen sie viel älter aus, was in Anbetracht des wahren Alters in der Realität auch durchaus nachvollziehbar ist, manche Darsteller waren zum Zeitpunkt des Drehs schon über der 40er Marke angelangt.

Die meisten Handlungen des Films spielen sich auf den Straßen ab, diese Settingwahl ist zwar passend ausgewählt, jedoch die Umsetzung mangelhaft. Kaum beleuchtet, lassen viele Dinge dem Zuschauer die Augen zusammenkneifen um vielleicht doch etwas erblicken zu können, was im Endeffekt gar nicht da ist. Dies lag wahrscheinlich am geringen Budget, allein schon Aussenaufnahmen verschlingen viel Geld und dann noch was übrig haben für die Technik – Fehlanzeige!

Los Angeles Streetfighter“ gibt es in Deutschland nur auf VHS und besitzt eine Freigabe von 18 Jahren, die aber wohl unangemessen ist, denn sonderlich viele „heftige“ Szenen sind nicht vorzufinden, es lag wohl eher an einem Trailer der sich damals auf der Kassette befand und durch Paragraph 131 entfernt werden musste, somit hat man zu Anfang der Kassette erstmal zwei Minuten schwarzes Bild. Für Hardcore Fans von Banden Streifen sicherlich eine Empfehlung zur Komplettierung der Sammlung, alle anderen werden sicherlich enttäuscht sein.