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M.R.C.V. – Der Killerrobot (1986)

M.R.C.V. - Der Killerrobot (1986)

19861 h 36 min
Kurzinhalt

Man schreibt das Jahr 1992. Millionen von Menschen sind einem tödlichen Virus zum Opfer gefallen. Um eine weitere Verbreitung zu verhindern, werden Quarantäne-Zonen errichtet, aus denen es kein Entkommen gibt. 6 Jahre später konnte die Seuche erfolgreich bekämpft werden, aber die Quarantäne-Zonen blieben bestehen. Innerhalb dieser Grenzen gibt es keine Polizei - es gilt nur ein Gesetz: Der Stärkste überlebt! Eine skrupellose Gang zieht mordend und plündernd durch die Gegend. Nur ein Junge und seine Freundin wagen den Aufstand. Seine einzige Waffe ist ein kleiner Roboter, der sich, geschickt eingesetzt, als tödliche Killermaschine entpuppt.

Metadaten
Laufzeit 1 h 36 min
Starttermin 14 November 1986
Detail
Medien VHS
Film-Details Verfügbar
Bewertung Gut
Bilder
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In der Endzeit geht es ums nackte Überleben. Jeder achtet meist auf sich selbst und versucht sich sein Leben so angenehm wie möglich zu halten. So auch in dem kleinen Endzeit-Flick M.R.C.V. – Der Killerrobot aus dem Jahr 1986.

Mit einem kleinen Budget schuf Regisseur Francis Schaeffer einen sehr unterhaltsamen und teils dramatischen Film. Mit seinem ersten Werk sicherte er sich einen Platz in den Regalen der Videotheken. Recht kurz und überschaubar ist seine Laufbahn als Regisseur. Auf nur insgesamt vier Filme schaffte er es, in einem nämlich REBEL WAVES spielte er auch vor der Kamera mit.

Ein Teenager ist ein kleines Technik-Genie und repariert kaputte elektrische Musikinstrumente, zudem kreiert er Musik, so sind Synthie-Klänge im Film vorprogrammiert. Doch sein Hauptaugenmerk liegt auf seinen kleinen Roboter WINSTON auch unter M.R.C.V. bekannt. Ausgestattet mit einer Kamera und diversen anderen feinen Gimmicks nutzt er ihn um seine Umgebung zu erkunden. Zum Leidwesen seiner Mutter, da der Roboter im Haushalt nicht zu gebrauchen ist.

Doch die Ruhe des Teenagers wird gestört und eine kleine Bande macht sich im Haus breit, misshandelt ihn und tyrannisiert die Nachbarschaft. Mit seiner Freundin macht sich der Teenager auf den Pfad der Rache breit und nutzt WINSTON als Waffe um der Bande den Garaus zu machen.

Auch wenn die Story des Films nicht sonderlich viel hergibt, so weiß der Streifen zu gefallen. Mit nur wenigen Schauplätzen und einfachen Tricks ist es den Special Effects Leuten gelungen unterhaltsame Action-SciFi Kost zu kreieren. Mit raffinierten Mitteln wird der Roboter dazu benutzt die Bande nach und nach auszuschalten. Auch wenn der Roboter etwas ärmlicher ausschaut als auf dem Covermotiv der VHS.

Das Tempo der Story nimmt recht langsam Fahrt auf. Doch wird das geduldige Warten mit den verschiedensten Methoden des minimieren der Bande belohnt. Und Ex-Wrestler Tommy “Tiny” Lister bekommt auch sein Fett weg, und das außerhalb der Ringseile.

Bislang ist M.R.C.V. – DER KILLERROBOT in Deutschland nur auf VHS vom Label RCA Columbia in einer FSK 18 Version erschienen. Jedoch sind die Kauf- und die Leihversion beide geschnitten. An manchen Stellen im Film merkt man die Zensurschnitte sehr deutlich, somit geschieht die meiste Gewalt eher im Off.