Mortal Kombat

19951 h 42 min
Kurzinhalt

Der grausame Zauberer Shang Tsung fordert die drei mutigsten Martial-Arts-Kämpfer der Welt zu einem brutalen Wettstreit heraus: dem Mortal Kombat-Turnier. Neun Mal haben Tsung und seine Fighter, der vierarmige Goro und Sub-Zero, dessen Atem jeden zur Eissäule erstarren lässt, bereits gewonnen. Sollte es ihnen auch diesmal gelingen, wird die Welt der Menschen für immer vom Herrscher der Finsternis regiert werden. Es liegt an dem Mönch Liu Kang, dem Hollywood-Mimen Johnny Cage und der furchtlosen Polizistin Sonya Blade, ob die Erde von Tsung in einen Ort des Grauens verwandelt wird. Doch zum Glück sind sie nicht auf sich allein gestellt. In Prinzessin Kitana und Lord Rayden finden sie heimliche Verbündete...

Metadaten
Laufzeit 1 h 42 min
Starttermin 18 August 1995
Detail
Medien Blu-Ray
Film-Details Verfügbar
Bewertung Sehr Gut
Bilder

Ach, hätte Mr. Anderson doch bei seiner ewigen Franchise-Beerdigung “Resident Evil” nach dem starken ersten Teil die Flucht nach “Trashworld” angetreten und sich nicht mit den Sequels immer ernster genommen, wäre diese Reihe wohl so hoch wie “Mortal Kombat” anzusiedeln.

© 1995 New Line Cinema − Alle Rechte vorbehalten.

Martial-Arts-Trash in Reinkultur wird detailverliebt vor cheesy Greenscreen zelebriert, in einer Farbenpracht, vorallem im Effektbereich, daß einem fast die Augen übergehen. Alles in diesem Neunziger-Manifest ist sowas von “straight-over-the-top”, daß die grundgegebenen (Sub) Pop Art – Komponenten bereits vom Videogame-Klassiker selbst aufgezeigt wurden, spielt dabei dem gesamten Setting mehr als Optimal in die Karten: Wenn sich Lord Raiden, Sub Zero, Sonja Blade und Johnny Cage als klangvolle Kampfnamen in den Ring werfen, ist 1A-Choreo Pflicht!

© 1995 New Line Cinema − Alle Rechte vorbehalten.

Hier punktet ” Mortal Kombat” ordentlich, die Kampfszenen wirken ehrlich und spontan, überbordenden Akrobatikirrsinn findet man hingegen nicht. Ein Highlight stellt sicherlich “Highlander” Christopher Lambert als Raiden dar. Mit stoischem Silberblick, in dem ab und zu das Feuer lodert, eingebettet in ein nahezu mimikfreies Gesicht – und doch bietet er eine außergewöhnliche Präsenz auf der Leinwand, eine regelrechte hypnotisierende Aura, dazu zum Schreien komisch. Vom Nineties-Eurodance-Score (ultraretro aber passend) zur “Special Interest”-Bekundung, zum Ende: Hirn aus – Mortal Kombat an !!!


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