Reservoir Dogs - Wilde Hunde

Jeder Hund hat seinen Tag.

19921 h 39 min
Kurzinhalt

Ein perfekt geplanter Coup endet in einem rücksichtslosen Psycho-Horrortrip, der blutige Opfer fordert. Beteiligt sind sechs elegant gekleidete Profi-Gangster, die zu einem Überfall auf ein Juweliergeschäft zusammenkommen. Alles, was die Gentlemen voneinander wissen, sind die Decknamen, die ihnen ihr Auftraggeber Joe Cabot gegeben hat. Mr. White, Mr. Orange, Mr. Pink, Mr. Blonde, Mr. Blue, Mr. Brown. Doch der todsichere Coup misslingt, die Polizei war informiert. Am geheimen Treffpunkt, einem leerstehenden Lagerhaus, wird ein Verdacht zur Gewissheit: unter ihnen ist ein Spitzel. Tödliches Misstrauen macht sich breit. Während einer der Gangster zu verbluten droht, entwickeln sich die anderen zu reißenden Bestien, die weder vor der Folter an einem gekidnappten Polizisten noch vor blutiger Gewalt untereinander zurückschrecken.

Metadaten
Laufzeit 1 h 39 min
Starttermin 2 September 1992
Detail
Medien Blu-Ray
Film-Details Verfügbar
Bewertung Grandios
Bilder

Tarantino ist mit ´Reservoir Dogs´ eine Definitionszugabe des Genres sowie ein beeindruckendes Kammerspiel gelungen. Brilliante Dialoge treffen auf Detailverliebtheit-arrangierte Charaktere, die allesamt eine nahezu perfekte und glaubwürdige Arbeit abliefern. Brutale Gewalt wirkt intensiver, wenn sie kontra dynamisch serviert wird, denn in ´Reservoir Dogs´ bestimmen die fokussierten Kameraeinstellungen, die Abstimmung von Licht und Schatten und ausgefeilte, lange Dialoge omnipräsenter Typen die ´Seele`des Films. So kann es sich ´der Mann aus Hollywood´erlauben, dass bewährte und beliebte Mittel des schnellen Action-Streifens einfach fast gänzlich auszulassen und den Spannungsbogen stattdessen mit zuvor genannten Methoden straff zu ziehen, bis er schließlich reißt – schlüssig, kompromisslos – und: simpel wie genial! 

© 1992 Live Entertainment − Alle Rechte vorbehalten.


Es ist auch selten, dass es ein Soundtrack schafft, so direkt in die Handlung einzugreifen wie in Quentin Tarantino´s (Major) Erstling. Ein Song wird immer mit Folter in Verbindung gebracht werden, obwohl der Song völlig Gegenteiliges bedeuten und vermitteln soll. Der Regisseur untermauert mit diesem Stilmittel seine bekannte Hingabe zur Verwendung eines passenden und ungewöhnlichen Scores in seinen Filmen, seine Liebe zur Musik ist und bleibt offenkundig. Der Cast ist außergewöhnlich gelungen, die ´Duelle der Farben´bleiben wohl für immer unvergessen, in diesem Meisterwerk des klassischen Gangsterfilms.


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