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Star Force Soldier (1998)

Star Force Soldier

Töten oder getötet werden!

19981 h 28 min
Kurzinhalt

Im zukünftigen Jahr 1996 wird eine Gruppe von Kindern zu Soldaten erzogen und ausgebildet. Unter ihnen ist auch Todd, der sich im Jahre 2036 zu einer tödlichen Kampfmaschine (Kurt Russell) entwickelt hat, die schon in zahlreiche Schlachten gekämpft hat. Doch als die Befehlshaber eines Tages zu dem Schluss gelangen, dass neue, genetisch modifizierte Soldaten besser für künftige Schlachten geeignet seien, sollen die alten "Modelle" einfach ausgetauscht werden. Nach einem Kampf, bei dem mehrere seiner Genossen ums Leben kommen, wird Todd, der schwer verletzt überlebt, aber ebenfalls für tot gehalten wird, auf den Müllentsorgungsplaneten Arcadia transportiert. Dort stößt er auf eine Gruppe Siedler, die sich überraschend gut auf Arcadia arrangiert haben. Doch als eines Tages ein Mordkommando - bestehend aus den neuen Übersoldaten - entsandt wird, weiß Todd, dass er die friedlichen Bewohner beschützen muss.

Metadaten
Laufzeit 1 h 28 min
Starttermin 23 Oktober 1998
Detail
Medien Blu-Ray
Film-Details Verfügbar
Bewertung Sehr Gut
Bilder

Regisseur Paul Anderson schuf 1998 einen SciFi-Actioner der bis heute einen Kultstatus mit sich rum trägt. STAR FORCE SOLDIER mit Kurt Russell in der Rolle als Elite-Soldat, der schon seit seiner Kindheit dazu gedrillt wurde eine Kriegsmaschine zu werden. Anderson der uns auch Filme wie MORTAL KOMBAT (1995) und EVENT HORIZON (1997) bescherte, zeigt auch hier sein Talent als Regisseur.

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Mit aufwendigen Sets, stimmigen Kostümen und zahlreichen Special Effekten verziert, bekommt der Zuschauer einen satten Actioner präsentiert. Somit stört es auch nicht das Kurt Russell im Film sehr wenige Worte von sich gibt. Wenn man bedenkt das er eine Gage von satten 20 Millionen kassierte und dafür kaum sprechen musste. STAR FORCE SOLDIER konzentriert sich auf andere wesentliche Dinge. Die ACTION kommt hier nicht zu kurz. Mit einem immensen Repertoire an Waffen, sei es Granaten, Uzis oder auch futuristischen Waffen stellt sich Todd (Kurt Russell) den neuen Elite-Soldaten aus dem Gen-Labor.

Wer genau hinsieht, wird Russell seinen Widersacher wieder erkennen, es handelt sich um Jason Scott Lee. Für die Rolle in STAR FORCE SOLDIER musste er sich einige Muskeln antrainieren. Auch ist es ungewohnt ihn ohne seine Haarpracht zu sehen. Doch Lee zeigt hier eindrucksvoll das er Talent im Blut hat. Somit sind zahlreiche Fights-Szenen zwischen ihm und Russell im Film zu erblicken.

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Die Einführung in die Story des Films wurde mit einigen Szenen aus der Ausbildungszeit der Elite-Soldaten inszeniert. Für die Rolle des kleinen Todd schlüpfte Russell sein kleiner Sohn. Die Ähnlichkeit im Gesicht ist klar und deutlich zu erkennen. Somit musste z.B. eine lange Casting Phase nicht stattfinden um ein passendes Kind zu finden.

Doch auch der weitere Cast des Films muss sich nicht verstecken, sei es Gary Busey, Jason Isaacs oder auch Connie Nielsen.

Zu Anfang der recht einfach gestrickten Story bekommt der Zuschauer schon einen Eindruck was ihm im weiteren Verlauf an Action noch geboten wird. Gespannt wartet der Zuschauer auf das Finale und wird nicht enttäuscht sein.

Am 28. März 2019 ist es endlich soweit und STAR FORCE SOLDIER erscheint offiziell auf Blu-ray, mit der damaligen Kino-Fassung. Schon früher gab es verschiedene DVD Fassungen zu kaufen, die jedoch alle leicht gekürzt waren und Ton-Probleme hatten. Die Blu-ray die auf zahlreichen Börsen angeboten wird ist ein Bootleg, jedoch Unrated, und das Cover entspricht der amerikanischen Fassung. Ab Ende März können wir uns endlich STAR FORCE SOLDIER in seiner ganzen Pracht auf Blu-ray erfreuen, noch dazu offiziell.

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Das Bild und der Ton der Scheiben von Koch Films sind knallhart genial. Satter Sound dröhnt aus den Boxen, dazu ein kristallklares Bild, satte Farben. Ein Kauf rechtfertigt sich somit schon zweimal, einmal für den Film und zweitens wegen der Veröffentlichung. Als Bonusmaterial bekommt man Deutscher und englischer Trailer; Audiokommentar von Paul W.S. Anderson, Jason Isaacs und Jeremy Bolt; Making of; Interviews; Bildergalerie;