The Power – Macht des Bösen (1984)

The Power - Die Macht des Bösen

There is no escape!

19841 h 24 min
Kurzinhalt

Drei Studenten entdecken eine kleine aztekische Statue, welche die böse Gottheit Destacatyl darstellt. Mit Hilfe dieser Figur und eines Hexenbrettes wollen die drei Kontakt zu den Toten herstellen. Eine Reporterin, die ebenfalls von der Statue hört, wittert dahinter eine brandheiße Story. Leider wird ihr Kollege, der mit ihr an dem Fall arbeitet, bald von Destacatyl besessen.

Metadaten
Regisseur Stephen Carpenter, Jeffrey Obrow
Laufzeit 1 h 24 min
Starttermin 20 Januar 1984
Detail
Medien DVD
Film-Details Verfügbar
Bewertung Nicht schlecht
Bilder

“The Power – Macht des Bösen” ist ein Horror-Film von 1984. Unter der Regie von Stephen Carpenter, der uns auch Filme wie “Todestrauma” (1982) und “Anthony” (1987) bescherte. Statt wie die meisten Horror-Vertreter aus den 80er nahm sich Carpenter die Idee es ein wenig mehr mystisch anzugehen. Statt einen Serien-Killer der mithilfe von Messern, Macheten und sonstigen Utensilien Jugendliche dezimiert, wurde es hier einer kleinen hölzernen Azteken-Statue überlassen. Ein Fluch liegt auf Ihr und der Besitzer der Statue kann sich dem Bösen kaum widersetzen.

Der Film ist leider sehr dialoglastig, was an der Aufmerksamkeit des Zuschauers zerrt. Zu viele Dramen und Beziehungsprobleme wurden in den Plot integriert. Hinsichtlich des Genres verfolgt “The Power” den klischeehaften  Weg indem eine Gruppe junger Leute nach und nach aus dem Weg geräumt wird. Statt eines Killers ist es nun ein Geist der das Leben der jungen Menschen durcheinander wirbelt. Die aztektische Gottheit Destacatyl in Form einer kleinen Holz-Statue ist das Objekt der Begierde und der schuldige der Morde. Die Menschen die von ihm fasziniert sind, werden ohne ihr Wissen manipuliert und für seine Zwecke missbraucht.

Wer nicht unbedingt Gore-lastige Szenen braucht, wird mit atmosphärischen Szenen berieselt. Der passende, stimmige Soundtrack untermalt noch die paar Tötungssequenzen, die recht ordentlich in Szene gesetzt wurden. Man bekommt eine Aufspießungsszene, eine verstörend wirkende Bett-Szene und vieles mehr präsentiert. Leider reichen diese Szenenfolgen nicht aus um das Gesamturteil zu verbessern. Ansonsten hält sich die Gewalt-Darstellung recht bedeckt.

Somit bleibt “The Power – Macht des Bösen” nur der Titel eines durchschnittlichen Horrorfilms. Zwar mit ein paar Neuerungen und noch damals recht unverbrauchten Ideen, doch für wahre Horror-Fans und Gore-Liebhaber eher uninteressante Ware. Die damalige VHS Version trug eine FSK 16 Freigabe und war zudem noch leicht gekürzt. Nun bekommt man ihn auf DVD, im Vertrieb  von Cargo Records Germany / 375 Media und das Label ist “MeeToo Trade” Mit schicken neuen Artwork, Wendecover ohne FSK Aufdruck und zu dem noch komplett ungeschnitten.

Doch “The Power – Macht des Bösen” ist kein Slasher im eigentlichen Sinne. Verglichen mit anderen Vertretern aus dem Sub-Genre kann man hier von gut besetzt wirkenden Schauspielern reden. Zudem kommt hier eine passable deutsche Synchronisation zu Tage. Ich finde oft machen unpassende und lustlos wirkende Synchronisationen auch viel einen Film zunichte. Doch hier passt es zu den jeweiligen Charakteren.


The Power - Die Macht des Bösen
The Power - Die Macht des Bösen
von Cargo Records DVD

Drei Studenten entdecken eine kleine aztekische Statue, welche die böse Gottheit Destacatyl darstellt. Mit Hilfe dieser Figur und eines Hexenbrettes wollen die drei Kontakt zu den Toten herstellen. Eine Reporterin, die ebenfalls von der Statue hört, wittert dahinter eine brandheiße Story. Leider wird ihr Kollege, der mit ihr an dem Fall arbeitet, bald von Destacatyl besessen. Pressezitate:- "De...

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