Panik im Tokio-Express (1975)

Mit 1500 Passagieren an Bord verlässt der Hikari 109 den Bahnhof von Tokio. Sein Ziel ist das 1176 Kilometer entfernte Hakata. Kurz nach seiner Abfahrt geht in der Zentrale der Eisenbahngesellschaft ein anonymer Anruf mit der Nachricht ein, dass im Hikari 109 eine Bombe deponiert sei, die sofort explodiert, wenn der Zug seine Geschwindigkeit auf 80 km/h reduziert. Um der Drohung Nachdruck zu verleihen, sprengen die Erpresser mit der gleichen Bombe einen Güterzug. Der Entwickler der Bombe verlangt 5 Millionen Dollar Lösegeld für die Information, wie man sie entschärfen kann. Die Eisenbahngesellschaft geht auf die Forderung ein, doch die Polizei eröffnet die Jagd auf die Erpresser und ignoriert deren Drohungen. Ein fataler Fehler, denn damit stellen sie die Weichen für den Tod von 1500 Menschen…

 

Ein japanischer Katastrophenfilm mit einem bekannten Gesicht in der Hauptrolle. Sonny Chiba in PANIK IM TOKIO-EXPRESS von 1975. 

Es fährt ein Zug….

Der Film unterscheidet sich deutlich von amerikanischen Katastrophen. Vor allem wurde hier auf Charaktertiefe gesetzt. Man wird nicht nur Zeuge der Katastrophe, sondern bekommt oben drein noch die Ermittlungen der Polizei zu Gesicht. Sowie auch die Hintergründe und das Leben der Hintermänner vom Bombenattentat. Mithilfe von Rückblenden auf Ihr vorheriges Leben.

Trotz der extremen langen Laufzeit von über zwei Stunden, vorausgesetzt man schaut sich die japanische Variante an, ist PANIK IM TOKIO-EXPRESS spannend und sehr fesselnd. Die deutsche Version wurde auf 98 Minuten herunter gesetzt.

Abgeschlossen wird dieser Katastrophen-Thriller mit einem poetischen Ende auf allen Seiten. Es muss ja nicht immer Godzilla aus Japan im Player sein.

Zu empfehlen ist die Version vom Label “Subkultur” auf Blu-ray in der Amaray Hülle oder die Mediabook Variante. Dort sind beide Versionen enthalten, und man kann deutsche Untertitel für einschalten.