Phase IV (1974)

Inhalt:

Das kann man relativ kurz halten. Hier geht es um Ameisen, die langsam aber sicher versuchen die Herrschaft über den Planeten einzunehmen. Etwas hochtrabend vielleicht. Wissenschaftler versuchen mit den intelligenten Insekten zu kommunizieren. Gelingt es?

Filmisches Feedback:

 Ungewöhnlicher Film

Die 70er haben nach wie vor die besten Filme herausgebracht.
Weil die Regisseure sowohl inhaltlich als auch formell mehr experimentierten als heutzutage. So auch hier. Der Look des Films ist auf den ersten Blick sehr sperrig, bzw. ungewöhnlich, weil sich die menschlichen Augen an anderes gewohnt sind und der psychodelische Touch, der hier ohne Frage vorhanden ist, nicht konform geht mit typischen Strukturen des Filmerzählens.

Aber genau das ist es, was diesen Film so außergewöhnlich macht. Lange vor formellen Großaufgeboten wie “Star Wars” oder “Avatar” schafft es dieser Film, seine kleine, durchaus einfache Geschichte, durch seine optischen Raffinessen die Parabel der zurückschlagenden Natur, bei der der Mensch nicht unbedingt Feind ist, sondern Teil des Ganzen im Einzelnem (siehe Schluss), in ein wahres Sammelsurium der intelligenten Unterhaltung zu verwandeln.
Abgesehen von den wunderschön-verstörenden Bildern bietet der Film viel zum Nachdenken.