Primal Rage (1988)

Da Professor Ethridge jedes Interview für die Unizeitschrift ablehnt, brechen die Hobbyredakteure Sam und Duffy des Nachts in dessen Labor ein. Dabei bricht ein Versuchspavian aus und beißt Duffy. Noch ahnt Duffy nicht, daß die Erbanlage des Zottelviehs genetisch manipuliert war. Doch schon bald beginnt er, zu einem mordwütigen Monster zu mutieren …

 

Was ist das SHAKMA, MONSTER DOG oder was ganz anderes? Es ist PRIMAL RAGE, der auch unter dem Titel ANIMAL RAGE 1988 in Deutschland veröffentlicht wurde.

Ein Professor spielt mal wieder Gott in Weiß und möchte kaputten Gehirnzellen zum neuen Leben verhelfen. Natürlich wird dies wie nicht anders erwartet, zuerst am Tier ausprobiert. Doch das Experiment geht schief und der Affe, in diesem Fall ein Pavian bricht aus und beißt den erstbesten der ihm über den Weg läuft. Die Infizierung die eigentlich eine Heilung verursachen soll wird fortan weiter gegeben und die nächsten Opfer werden zu Zombieartigen Geschöpfen.

PRIMAL RAGE ist ein Slasher der im Fahrwasser der großen Erfolge mit schwimmen möchte. Die Gemeinschaftsproduktion von Italien und den USA bedient sich einer simplen aber effektiven Geschichte. All zuweit ist die Story nicht von der Realität entfernt. Auch wenn bislang noch keine blass geschminkten und mit animalischen Triebe gebissenen Menschen durch die Welt laufen.

Was gehört noch zu einem Slasher aus den 80er Jahren? Richtig, Teenys, deren Probleme und natürlich Sex. Wobei letzteres nur angedeutet wird, und es keine Fummelorgien in den Plot geschafft haben. 

Aufwendige Effekte wurden wohl aufgrund des geringen Budgets nur spärlich inszeniert. Meistens sind die gebissenen oder verwundeten Opfer sehr blass im Gesicht und haben veränderte Pupillen. Ein paar Spritzer Kunstblut und eine schwingende Axt mit einer Köpfungsszene ohne Blut tauchen noch auf. Doch harte Slasherkunst sieht anders aus. JASON hat es vorgemacht!

Die Halloween Party im Film ist der Knaller. Die Party regt zum schmunzeln an, wenn drei INfizierte, verkleidet als Skelette auf verschiedene Arten umgebracht werden und kein Schwein interessiert es. Trotz einfacher Handlung bekommt man noch einen kleinen Twist am Ende geboten, der nochmal den Pulsschlag in die Höhe schlagen lässt. 

Vittorio Rambaldi, Sohn des Gorehandwerkers Carlo Rambaldi, lässt in diesem Tier-Zombie-Horror-Film seine unbekannten und Talentfreien Akteure durch die Gegend rennen und abmurksen. Somit ist PRIMAL RAGE ein Beispiel dafür das in den 80er Jahren das iatlienische Kino bereits am Ende war.

PRIMAL RAGE ist ein netter Slasher Happen für zwischendurch. Kein Hit wie Jason aber auch kein Rohrkrepierer wie die zahlreichen langweiligen Zombiefilme die es heutzutage massenweise gibt. In Deutschland nur auf VHS in der ungeschnittenen Fassung mit einer FSK 18 Freigabe von ASCOT erschienen. Bis zum Jahr 2014 befand sich dieser Streifen sogar auf dem Index.

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