Raymond J. Barry – Der athletische Zufallsschauspieler

Raymond J. Barry – Geboren am 14.03.1939 in Hempstead, New York, USA

Raymond John Barry ist wohl eins der bekanntesten Gesichter aus Film und Fernsehen, auch wenn man seinen Namen nicht kennen sollte. Gesehen hat ihn jeder mit Sicherheit irgendwann einmal. Mit seinen 1,84 Metern ist er auch nicht zu übersehen. Raymond ist der Sohn von Raymond Barry, einen Verkäufer, und Barbara Constance Barry, die ebenfalls Schauspielerin ist (ihren Durchbruch hatte sie übrigens sehr spät 2001 im Alter von 88 Jahren in den Film „L.I.E.“, wo sie die Mutter eines Pädophilen spielte). Barry ist irischer, schwedischer und kanadischer Abstammung.

Nachdem er die Lynbrook High School in Long Island ging, führte ihn sein Weg an die Brown University, die er 1962 abschloss. Während seiner Unizeit war er dort ein kleiner Star in den Sportarten American Football, Basketball und Leichtathletik. Er hat einen Abschluss in Philosophie und kam dort das erste Mal mit dem Theater in Berührung. In den Stück „Picnic“ sollte er einen Footballer spielen. Vorher hatte er keine Bühnenerfahrung, aber aufgrund seiner Popularität dort wurde er gefragt ob er mitspielen würde. Nach langem Überlegen willigte er ein. Anscheinend hat ihn das inspiriert. Und so bleibt er beim Theater. Nach 1962 (und 75 Theaterstücken) ging er nach New York an die Yale Drama School und hat bis heute in über 100 Theaterproduktionen mitgespielt. Er schreibt auch selbst Stücke und vor seiner Theater und Filmkarriere malte er und war Bildhauer. Auch unterrichtete er einmal Englisch an einer Privatschule. Wer mal ein paar Eindrücke von ihn haben möchte, der gehe unter: www.raymondjbarry.org.

1977 hatte er sein Filmdebüt. Bis heute spielte er 114 Rollen. Seine bekanntesten sind die in den Filmen „Dead Man Walking“, „Geboren am 4. Juli“ (den Part, Vater von Tom Cruise, sollte ursprünglich Al Pacino spielen), „Das Jahr des Drachen“, „Falling Down“, „Valkenvania“, „Cool Runnings“ um nur einige zu nennen.

Barry spielt häufig Menschen denen ein großes Schicksal zuteilwurde. Aber auch im komödiantischen Bereich ist er zu treffen.

Ich mag seine Aura. Er hat das gewisse Etwas, was einen Film besonders macht.
Heute lebt er mit seiner Frau Robyn Mundell und seinen vier Kindern in New York