Release: Das Haus der verlorenen Mädchen (1973)

In den Räumlichkeiten eines ehemaligen Nachtclubs hausen Lila Lash und ihr Sohn Olaf, ein mißgestalteter, häßlicher Gnom. Die abgetakelte Ex-Diva – nun vernarbt und alkoholkrank – hat das heruntergekommene Gebäude in eine Pension umgewandelt.
Mary und Peter, ein jung verheiratetes Paar, sind aber froh, eine billige Absteige gefunden zu haben, da sie sich etwas Besseres nicht leisten können. Daß es im Hause oft laut zugeht, etwa wenn Mrs. Nash im Alkoholrausch ihre “Carmen Miranda-Show” abzieht, wobei sie von Olaf auf dem Piano begleitet wird, nehmen sie halt in Kauf.
Niemand aber kann ahnen, daß das skurrile Gespann Lila/Olaf nicht so harmlos ist, wie es scheint.
Denn die beiden betreiben auf dem Dachboden der Pension ein illegales Bordell, in dem junge Mädchen und Frauen, die Olaf entführt hat, in Ketten gelegt hilflos den Gelüsten perverser Freier ausgeliefert sind, die auch schon mal die Peitsche über nackte Frauenkörper tanzen lassen! Als Gipfel der Niedertracht werden die Frauen ständig mit Heroin vollgepumpt, um sie willenlos und gefügig zu machen.
Als Peter eines Tages von der Arbeit kommt, findet er einen offenbar von Mary geschriebenen Abschiedsbrief vor. Von Mary selbst fehlt jede Spur.
Peter kann nicht ahnen, daß Mary gar nicht weit entfernt auf dem Dachboden dahinvegetiert. Denn die teuflische Lila Nash brauchte “Frischfleisch” für ihre Kunden.

Subkultur Entertainment bringt uns diesen Film in der Grindhouse Collection wieder ins heimische Regal. Verkaufsstart: 25.10.2012