Cybernator (1991)

Eine beklemmende und doch realitätsnahe Zukunfts – Vision. Im Jahr 2010 verbreiten amoklaufende Androiden (halbmenschliche Roboter), die Cyborgs, Angst und Schrecken unter der Bevölkerung. Von Menschen erschaffen, sind Cyborgs normalerweise friedliche Helfer, doch es handelt sich bei diesen intelligenten Robotern um im Auftrag der Army von Wissenschaftlern verbesserte, regelrechte Kampfmaschinen, die außer Kontrolle geraten sind. Sie stehen jetzt unter dem alleinigen Kommando des machtbesessenen Colonel Peck, der die gesamte Menschheit unterdrücken will. Sie töten kalt und ohne Emotionen, denn für sie sind die Menschen schwach und “bluten so schön”.

Cybernator war der erste Film vom Regisseur Robert Rundle, der Film stammt aus dem Jahr 1991 und ordnet sich im Genre Action – Science – Fiction ein. Rundle seine Filmkarriere war sehr kurz lediglich drei weitere Filme kann er in seinen Lebenslauf eintragen, da wären noch Filme wie „The Deadly Avenger“, „Vampire Hunter“ und „Run Like Hell“.

Im Jahre 2010 sind Cyborgs ein fester Bestandteil der Gesellschaft geworden. Sie erregen scheinbar kaum Aufsehen. Es gibt noch einige Menschen, die den Cyborgs – normalerweise für friedliche Zwecke geschaffen – nicht ein Stück weit trauen. Zu dieser Gruppe zählt Brent McCord, Polizist und Dauergast in einem Striplokal in dem seine Angebetete als Tänzerin arbeitet. Und in diesem Laden tauchen zwei Cyborgs auf und bringen ein Hohes Tier aus der Politik um die Ecke. Nicht das erste Opfer von Cyborg in der letzten Zeit. Die Spur führt zum Militär das jedoch eine Entwicklung von Cyborgs für nicht zivile Zwecke abstreitet. In Wirklichkeit handelt es sich bei den Attentätern sehr wohl um menschliche Roboter, die für eben solche Aufträge in den 90ern erschaffen wurden. Sie konnten jedoch fliehen und arbeiten nun für einen unbekannten Auftraggeber, der alle die etwas mit dem geheimen Projekt zu tun hatten umbringen will. Die einzige Waffe gegen diese Gruppe durchgedrehter Roboter scheint Brent McCord zu sein, der für einen Menschen erstaunlich gute Reflexe zu haben scheint. Ist er vielleicht auch ein Cyborg und weiß nichts davon?

Die Story von Cybernator plätschert eher lieblos und langweilig vor sich hin, dies ist sehr schade, denn Potenzial wäre genug da gewesen. Doch die Umsetzung und die Dialoge die die Schauspieler von sich geben, deuten auf ein langweiliges Drehbuch hin. Kaum einer der Darsteller hatte nach oder vor Cybernator noch weitere Rollen in seiner Laufbahn, lediglich William Smith dürften noch einige kennen. Die Kostüme sind einfach und billig, und wirken teilweise wie ein billiger Abklatsch von anderen Streifen, hier kann man vor allem einen Pinhead für Arme Leute bewundern, statt Nadeln sind es hier Schläuche, um mal ein Beispiel zu nennen.

Wenn man sich den Text auf der VHS – Hülle so durchliest und sich die Bilder dazu anschaut, könnte man denken, hier erwartet dem Zuschauer ein schicker B – Movie aus dem Bereich Action – Science – Fiction. Doch man sollte Cybernator schon eher noch eine Stufe runterstellen, hier reden wir von einem C – Movie. Hier und da kommen dem Zuschauer zwar ein paar Schmunzler ins Gesicht wenn man mal auf die deutsche Synchronisation achtet, aber dies war es dann auch schon.

Der Rest vom Film ist langweilig, lieblos durcheinander gemischt und billige und einfache Kostüme und Sets runden das urige Gesamtbild noch ab! Cybernator hat in Deutschland eine Freigabe von 18 bekommen und ist nur auf VHS erhältlich, ob es dieser Film verdient hat auf DVD in den Handel zu kommen ist fraglich und sollte sich jeder Zuschauer selber beantworten.

Cybernator ist harte Kost für Trash – Fans, aber jeder Film hat seine Anhänger und Fans, und dies ist bestimmt bei Cybernator auch der Fall. Ich fand den Streifen sehr langweilig und hatte Mühe ihn bis zum Ende zu schauen. Zwar gibt es zum Ende auch mal etwas Blut und Härte zu sehen, doch dies kann den Gesamteindruck von diesem Werk nicht retten. Vor allem hat Cybernator mehr als nur ein Logikfehler und Lücken in der Handlung und dies stört den Verlauf des Films zu folgen und zu verstehen.

Ich gebe Cybernator 3 / 10 Kopfschläuchen

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