Der letzte Held Amerikas (1973)

Elroy Jackson junior hat einen Traum: er will Rennfahrer werden. Doch der Karriere-Weg ist steinin. Außerdem muss Elroy seinem Vater beim illegalen brennen von Schnaps helfen. Eines Tages wird sein Vater verhaftet. Elroy schnappt sich das alte Auto und startet damit ein Rennen. Plötzlich rückt sein Traum-Beruf in greifbare Nähe und er wird ein erfolgreicher Sportler. Doch trotzdem verläuft sein Leben nicht so glücklich wie er einmal dachte. Vor allem privat lastet eine unerfüllte Liebe schwer auf ihm. Beruflich wird er dazu gedrängt einem berühmten Team beizutreten. Bis jetzt brennt Elroy immer noch Schnaps, um die Teilnahme an den Rennen finanzieren zu können. Als Elroys Vater aus dem Gefängnis kommt, ist er nicht begeistert von den Machenschaften seines Sohnes. Nachdem er im Gefängnis war, möchte er Elroy davor bewahren so zu enden wie er. Wird Elroy den Absprung schaffen und auf legalem Wege einer der größten Sportler des Landes werden?

Der letzte Held Amerikas klingt nach dem Titel zu urteilen eher wie ein Western, es handelt sich aber um ein Drama. Regisseur von diesem Film war der im Jahre 2010 verstorbene Lamont Johnson. Zu seinen weiteren Werken zählen Thriller, Dramen, Western und viele Genre mehr, zu seinen bekanntesten Werken zählen Filme wie „Spacehunter – Jäger im All“ von 1983 und „Eine Frau sieht rot“ von 1976. Der letzte Held Amerikas basiert auf einer wahren Begebenheit, in diesem Fall sogar belegt anhand von Dokumenten und mit Hilfe des echten Rennfahrers der dem Regisseur zur Seite stand um ihn bei der Verwirklichung des Filmes zu unterstützen.

Elroy Jackson junior hilft seinem Vater, der illegal Alkohol brennt. Sein Traumberuf ist der eines Rennfahrers. Der Vater von Junior wird verhaftet. Junior startet mit einem alten Auto in einem Rennen. Er wird als Sportler erfolgreich, privat erlebt er jedoch eine unerfüllte Liebe. Auf ihn wird Druck ausgeübt, einem der starken Teams beizutreten. Um die Teilnahme an den Rennen finanzieren zu können, brennen Elroy Jackson junior und sein Bruder illegal Alkohol. Dies verärgert den Vater der beiden, der aus dem Gefängnis entlassen wird. Er ohrfeigt Junior und meint, seine Söhne hätten keine Ahnung über das Gefängnis – sie sollten nicht riskieren, dorthin zu kommen.

Für die Hauptrolle des Nachwuchsrennfahrers wurde Jeff Bridges engagiert, der Charakterdarsteller verhilft der Rolle zum nötigen Leben und Feinschliff und lässt den Charakter wieder leben! Bridges ist heute immer noch aktiv im Schauspielbereich und kann eine Menge Filme vorweisen, allseits bekannt ist seine Rolle als „The Dude“. Man kann zweifelst ohne behaupten das Bridges die Rolle des Rennfahrers in der letzte Held Amerikas zu seinen besten zählen kann. Die Story vom Film geht sensibel an die Thematik ran und lässt dem Zuschauer genug Zeit und Raum sich mit den Charakteren zu befassen und auseinander setzen, genau die richtige Zeitdosierung zum Vertiefen der Handlung wurde gesetzt, weniger ist oft mehr, diese Aussage bestätigt sich auch bei der letzte Held Amerikas.

Aber auch ein paar heiße Rennen bekommt der Zuschauer auf dem Silbertablett serviert, die die Geschichte gut abrunden und etwas Abwechslung hineinbringen, man darf sich hier auch auf klasse Kameraeinstellungen freuen, die in den späteren Jahren Gang und Gäbe waren und immer noch sind. Musikalisch kann der letzte Held Amerikas auch punkten, den Themesong schrieb Charles Fox, und gesungen von Jim Croce.

Charles Fox hat mehrere bekannte Soundtracks zu Filmen komponiert, um mal ein paar Beispiele zu nennen „Barbarella“, „Der Typ mit dem irren Blick“ und „Nummer 5 gibt nicht auf“. Der letzte Held Amerikas zeigt dem Zuschauer auf eindrucksvolle Art und Weise, das der American Way of Life nicht immer so einfach ist wie er dahin gestellt wird. Und es auch mehr Tiefen als Höhen auf den Weg nach oben geben kann.

Der letzte Held Amerikas gibt es auf VHS und DVD und wird leider nur zu selten im Free TV ausgestrahlt, was sehr schade ist.

Fazit: Klasse Drama, gute Schauspieler, coole Musik und eine bewegende wahre Story. Nicht nur was für Taschentücher – Fans!

Ich gebe dem Film der letzte Held Amerikas 10 / 10 Benzinkanistern

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