Die Forke des Todes

Wer die Filme „Missing in Action“ von 1984, „Red Scorpion“ von 1988 und nicht zu vergessen „Freitag der 13te – Das letzte Kapitel“ von 1984 kennt, der weiß welcher Regisseur sich hinter Forke des Todes verbirgt. Die Rede ist von Joseph Zito, der Regisseur hat viel mit Chuck Norris und Dolph Lundgren zusammen gearbeitet, doch diese Nachfrage nach ihn kam nicht von irgendwo her. Durch den Film Forke des Todes wurden einige Produzenten auf ihn aufmerksam, auch ein weiterer Star hinter der Kamera trug seinen Teil, aber auch eher unbewusst zu bei, Tom Savini, der Meister der Splatter – Effekte. Auch er gelangte durch Forke des Todes zu einem Ruhmstatus den er bis heute immer noch hält. Qualität spricht sich halt rum und setzt sich gut in den Köpfen der Zuschauer fest.

Savini ist durch eigene Erfahrungen im Vietnam Krieg darauf gekommen, die Gräueltaten des Krieges in filmische Bilder umzusetzen, sozusagen seine Art gewesen den Krieg zu verarbeiten.

Zum Film kann man noch sagen, das Storytechnisch nicht allzu viel bietet, hier liegt eindeutig der Schwerpunkt auf das Morden der jungen Mädels im Vordergrund. Zwar gibt es eine Story die aber die typischen Punkte eines Slasher vorweist, ein maskierter Killer mordet nach zig Jahren wieder in einer kleinen amerikanischen Kleinstadt, und das noch dazu an einem bestimmten Datum, hier mal wieder der „Valentinstag“, wie so oft in der Filmwelt.

Die Effekte sind sehr gut in Szene gesetzt worden und bedarften wohl einer längeren Vorbereitungszeit, denn zu den Zeiten wo Forke des Todes entstanden ist waren CGI Effekte noch Wunschdenken. In diesem Streifen geht es sehr blutig zu, der maskierte Killer geht rabiat und herzlos auf seine Opfer los, und Savini fing dies mit klasse Effekten wieder ein, die mehr als realistisch rüberkommen, sei es wie eine Kehle aufgeschlitzt wird oder auch wenn ein Bajonett den Weg in den Schädel findet. Dies dürften wohl genug Erklärungen sein, wieso dieser Film einen Platz auf dem Index fand.

Forke des Todes ist ein klasse Slasher an denen sich manche Filmemacher mehr orientieren sollten, hier wurde auf die Wichtigsten Elemente sich beschränkt. Und die langen Kameraeinstellungen, nach dem Motto „Immer draufhalten“ verstärken die Szenen um einiges. Viele Wendungen hat Forke des Todes nicht gerade, lediglich am Schluss wird der Zuschauer aufgeklärt wer sich hinter der Maske befindet, auch wenn es für manche vielleicht vorhersehbar war und ist, ist es dennoch ein kleiner AHA Effekt der fruchtet wo er fruchten soll.

Das Tempo geht mächlich an die Story ran und weist auch hier und da mal ein paar kleine Längen auf, die aber durch die Mordszenen wieder ausgebügelt werden. Forke des Todes gibt es auf VHS und DVD, und sogar in einer 16er Version, hier aber die Finger weg, es sei denn, ihr könnt kein Blut sehen, aber dann seid ihr bei dem Genre Horror sowieso fast immer verkehrt.

Die DVD Veröffentlichung vom Label „Retrofilm“, und nein wir haben mit denen nichts zu tun, man achte auf die Schreibweise, die ist vollkommen ungeschnitten und lässt das Herz eines Splatterfans höher schlagen.

Fazit: Guter Slasher, zwar doch Einheitsbrei und etwas eingestaubt, aber wieder Sehenswert. Nicht nur was für Savini und Splatterfans. Zart besaitete lieber weggucken!