Donner des Todes (1989)

Cody und Chris, zwei junge Motorrad-Freaks, träumen davon, zur Weltelite der Rennfahrer zu gehören. Wie Rodeo-Reiter ziehen sie von Rennen zu Rennen und von Sieg zu Sieg. Schon bald geraten sie in einen Teufelskreis von Korruption und Betrug. Siege werden nicht erkämpft, sondern gekauft. Als sich die beiden weigern, hierbei mitzumachen, läßt man sie fallen. Doch sie geben nicht auf. Im Geheimen bauen sie an der schnellsten Maschine der Welt. Cody will es allen zeigen. Das letzte Rennen beginnt, ein Rennen ohne Gnade…

Filme die sich mit Autorennen befassen gibt es nicht sonderlich viele, dies dachte sich wohl auch der Regisseur Rocky Lang und inszenierte den Motorradfilm Donner des Todes im Jahre 1989. Dieser Actionfilm mit ein wenig Drama Elementen vermischt war Rocky Lang sein erster richtiger Spielfilm, zuvor war er als Regisseur für die TV – Serie „Remington Steele“ für einige Episoden tätig, doch seine Filmkarriere ist sehr kurz, nur noch „Nicht ohne meinen Koffer“ aus dem Jahre 1992 entstand unter seiner Leitung.

Für die Rollen der beiden Motorradbegeisterten Cody und Chris wurden Alex McArthur und Peter Berg gecastet. Beide sind keine Neulinge im Filmgeschäft und hatten diverse Auftritte und Rollen in den verschiedensten Produktionen.

Bei dem Titel Donner des Todes könnte man von einem Fantasy oder Horrorstreifen ausgehen, aber weit gefehlt, dieser Film handelt von zwei jungen Motorradfreaks, die in der obersten Liga mitfahren wollen, und nachdem sie es fast geschafft haben, gelangen sie hinter die Fassade von Korruption und illegalen Geschäften, sie weigern sich mitzumachen und werden links liegen gelassen, aber sie geben nicht auf, und basteln im geheimen an der schnellsten Maschine die ein Mensche jemals gesehen hat. Man erkennt schon an der Kurzform der Geschichte das hier auch ein paar Dramatische Szenen enthalten sind, doch die trüben den Unterhaltungswert nicht im geringsten, und sind auch nur dezent am Rande zu spüren, die Action was Rennen auf zwei Rädern angeht steht voll im Vordergrund, und die Kamera zeigt dem Zuschauer mit beeindruckenden Bildern was so alles auf zwei Rädern abgehen kann.

Schauspielerisch kann man ebenfalls kaum was bemängeln, zwar sind die Schauspieler keine Megastars aber sie können mit ihrer Leistung im Film gut mithalten und Parole bieten. Sie wirken real und sehr authentisch, der Zuschauer kann sich sehr gut in deren Rollen hineinversetzen, dies kommt durch eine gute Ausdrucksstärke zustande. Donner des Todes ist nicht nur flott auf der Strasse oder auf der Rennbahn, auch die Story wird sehr flott dem Zuschauer näher gebracht und weist nur wenige Längen auf, die man aber gut durchstehen kann, und sie tragen auch einen Teil zur Story bei, und erklären dem Zuschauer so manche Dinge, um hinter die Charaktere zu blicken.

Den Streifen Donner des Todes gibt es in Deutschland nur auf VHS und hat eine Freigabe von 16 bekommen, die durchaus gerecht fertigt ist. Vielleicht beschließt ein Label diesen Film auf DVD zu bannen, denn selbst im Free TV ist er so gut wie nie zu sehen! Wer auf rasante Rennen steht und gerne auch auf zwei Rädern mit einer flotten Geschichte, der wird mit Donner des Todes seine Freude haben.