Happy Together (1989)

Chris ist ein ernsthafter junger Mann und konzentriert sich darauf ein guter Bühnenautor zu werden. Aley ist eine hübsche talentierte Schauspielschülerin, hat aber nichts anderes im Kopf als Männer. Alles wäre o.k., würden die beiden nicht durch einen Computerfehler zu unfreiwilligen Zimmergenossen.

Das in der Schule so einiges schief gehen kann dürfte jedem klar sein, denn jeder von uns kann bestimmt so einiges aus seiner Schulzeit berichten, und wenn dann noch Namen dazu kommen die man einem Mädchen und einem Jungen geben kann, was kommt wohl dabei heraus? Da kommen auch die Bürokraten durcheinander und machen den einen oder anderen Fehler. Nicht nur in den USA gibt es Namen und/oder Abkürzungen die eine Verwechslung von sich tragen, im Film Happy together von 1989 ist es der Name Alex, in diesem Fall bei einer Frau.

Regisseur dieser Liebes-Komödie war Mel Damski, der auch bei diversen TV – Serien tätig war, da tauchen Titel wie „MASH“, „Die sieben Millionen Dollar Frau“ und „Superman – Die Abenteuer von Lois & Clark“ auf, um hier nur mal ein paar Beispiele zu geben. Für die Hauptrollen im Film Happy together wurden zwei sehr bekannte Gesichter verpflichtet, die Rede ist von Helen Slater, die die meisten wohl eher als „Supergirl“ kennen dürften, aber sie flog nicht immer durch den Himmel, sie wirkte auch in „        City Slickers – Die Großstadt-Helden“ von 1991, „Das Geheimnis meines Erfolges“ von 1987 und „Die Unglaubliche Entführung der verrückten Mrs. Stone“ aus dem Jahr 1986 mit. An ihrer Seite spielte Patrick Dempsey, sein filmischer Erfolg ließ sehr lange auf sich warten, vor Happy Together spielte er noch in „Sommer-Ferien – Total verrückt“ mit, durch die Filme „   Outbreak – Lautlose Killer“ aus dem Jahr 1995 und „Ein Genialer Freak“ wurde er in Hollywood bekannt und bekam immer mehr Filmrollen in diversen Produktionen, wer auf Arztserien steht der wird ihn in der TV – Serie „Grey’s Anatomy“ als Dr. Derek Shepherd wiedererkennen.

Happy Together ist eine amüsante Komödie, die einen recht hohen Anteil an Liebe und Dramatik besitzt, wer sich nicht daran stört, der wird sich gut unterhalten fühlen. Die Story verläuft recht flüssig und gradlinig, und manches ist sehr von Klischees behaftet, was so manche Handlungen doch sehr vorhersehbar machen. Aber auch der Humor hat seinen Platz im Drehbuch gefunden, auch wenn die Pointen manchmal sehr spät zünden und sie etwas angestaubt wirken, so können sie doch den Film gut auflockern und stimmig dem Zuschauer präsentieren. Alle Darsteller auch die Nebenrollen die unter anderem von Dan Schneider, Kevin Hardesty und Brad Pitt (hatte eine kleine Nebenrolle als Brian) gespielt wurden sind sehr realistisch und abwechslungsreich inszeniert worden, hier wurde darauf geachtet das man verschieden Charaktere zu Gesicht bekommt und nicht eine Kopie von der Kopie, sei es durch einen verrückten der mit einer Schaufensterpuppe lebt und die er manchmal recht mies behandelt, bis zu einem Rockertyp der auf Konzertreise geht und wohl nie wieder kommen wird.

Happy Together ist ein gutes Beispiel für einen typischen College Streifen aus den 80er Jahren, wo die meisten Schüler eigentlich nur Party im Kopf hatten und nicht groß ans lernen dachten. Wer für Komödien die sich mit dem Thema Schule befassen was übrig hat, der wird mit Happy Together ganz gut beraten sein. Wer die Schule hasste und sie noch immer meidet, der wird den Film nicht so amüsant finden. Happy Together gibt es in Deutschland leider nur auf VHS, vom Label „VPS“, nur eine Auflage und hat eine Freigabe von 12 bekommen.