Kill, Daddy, Kill! (1987) (Stepfather)

Kill Daddy, Kill! Lautet der Original Titel des Films, aber unter dem Alternativtitel: Stepfather ist er eher den meisten geläufig und ein Begriff der Horror und Thriller Welt. Regisseur dieses Streifens war Joseph Ruben, der uns auch schon Filme wie: „Dreamscape“ von 1984 und „Money Train“ aus dem Jahr 1995 auf die Leinwand brachte.

Für die Rolle des Stepfather wurde der Schauspieler Terry O´Quinn engagiert, und diese Wahl ist in meinen Augen sehr gut getroffen worden, O´Quinn meistert die Rolle des Stepfather sehr glaubwürdig und zugleich auch beängstigend. Im Prinzip spielt er zwei Rollen in einer, auf der einen Seite den lieben Familienvater, der alles für seine Familie tut, regelmäßig arbeiten geht und vieles mehr, und auf der anderen Seite den Psychopathen der seine Familie nach und nach auslöscht um sich dann in aller Ruhe nach einer neuen Familie umschaut. Dieses Spiel zwischen Gut und Böse, spielt er in Stepfather auf eine hervorragende Art und Weise, das man es so ziemlich mit der Angst bekommen kann, wie ein Mensch was vorgeben kann ohne es wirklich zu sein!

Terry O´Quinn ist ein alter Hase im Filmgeschäft, er wirkte in unzähligen Filmen und auch TV – Serien als Darsteller mit, und die Rolle eines Psychopathen war mehr als nur einmal ihm auf den Leib geschrieben worden. Zu seinen filmischen Werken zählen Filme wie: „Killer im Kreissaal“ von 1992, „Blinde Wut“ von 1989 und „Stephen King´s – Der Werwolf von Tarker Mills“ aus dem Jahre 1985 um nur einige Beispiele hier aufzuführen!

Der Film Stepfather zeigt dem Zuschauer schon auf Anhieb auf was für einen Film man sich eingelassen hat, man wird gleich Zeuge der Verwandlung des Stepfather, wie er gleich nach seiner vollendeten Tat wieder zu neuen Taten und einer Familie Ausschau hält. Dem Zuschauer wird auch genug Zeit gegeben, die Person genauer kennen zu lernen und man begleitet ihn auf seinen Weg. Auch bekommt man genug Pausen geliefert, die durch Dialoge und Handlungen einer neuen Familie ergänzt werden, diese sind jedoch nicht langweilig und tragen eine Menge zur Gesamtstory bei. So lernt man viele beteiligte Personen und deren Leben kennen, und erlebt wie der Stepfather was vorgibt was er nicht ist, und wie alle Menschen um ihn herum sich von ihm in die Irre führen lassen.

Stepfather hat ein gesundes Tempo und die Story wird ansprechend erzählt, die Spannungskurve wird manchmal gut angehoben und wieder gesenkt, was den Unterhaltungswert in meinen Augen sehr gut steigert. Der Zuschauer wird gekonnt auf das Finale in Stepfather vorbereitet und das Ende wird Spannungsgeladen präsentiert. Stepfather war so erfolgreich das es zwei Jahre später eine Fortsetzung gab, die in meinen Augen aber in keinster Weise an den ersten Teil anknüpfen konnte, zwar war auch hier Terry O´Quinn in der Rolle des Stepfather zu sehen, aber die Spannungskurven und die Story sind mühsam und langweilig inszeniert worden, nur was für Stepfather Fans ein Segen!2009 gab es sogar ein Remake vom Stepfather, was ebenfalls nicht an den Erfolg und an der Meßlatte vom Original anknüpfen konnte!

Stepfather gibt es in Deutschland auf VHS und DVD, wobei nur die Auflage vom Label „CMV“ auf DVD einen völlig ungeschnittenen Filmgenuss bietet, alle anderen Versionen sind leicht bis stark gekürzt worden.

Fazit: Krasser Film, mit einem klasse Schauspieler, Spannung und Dramatik mit Thriller – Elementen, eine wunderbare Mischung die auch gut auf die Leinwand gebracht wurde!