Past Perfect (1996)

Ein dreiköpfiges Hinrichtungskommando aus der Zukunft liquidiert jugendliche Straftäter. Ihre Begründung, Verbrechen so frühzeitig zu verhindern, stößt auch bei Cop Dylan Cooper (Eric Roberts) auf Zuspruch. Seine passive Haltung ändert sich erst, als es fast zu spät ist.

 

Past Perfect ist eine Mischung von Action mit ein paar Science – Fiction Elementen unter der Regieanweisung von Jonathan Heap, der im Jahr 1996 gedreht wurde. Heap seine Filmlaufbahn ist relativ kurz und übersichtlich, zu seinen weiteren Werken sind noch „Virus CIA – In feindlicher Absicht“ von 1997 und „Im Bann des Zweifels“ aus dem Jahr 1993 erwähnenswert.

Für die Hauptrolle in Past Perfect wurde ein gefragtes Gesicht in den 80er und 90er Jahren gecastet, die Rede ist von Eric Roberts. Sein markantes Gesicht ist vielen aus unzähligen Streifen ein Begriff, seine Filmlaufbahn umfasst eine Reihe bekannter Filme aus den oben genannten Jahrzehnten. Um ein paar zu nennen sollte man folgende nicht außer acht lassen, „The Specialist“ von 1994 an der Seite von Sylvester Stallone und Sharon Stone, „Ambulance“ aus dem Jahr 1990 und „Runaway Train“ von 1985. Roberts war ein gefragter Darsteller in Thriller und Actionfilmen, aber auch Komödien sind ausreichend in seiner Filmlaufbahn vorzufinden. Das Drehbuch zu Past Perfect schrieb John Penny, welches doch einige Ansätze und Parallelen zu Terminator aufweist.

Past Perfect legt von Anfang an ein rasantes Tempo vor, und bietet dem Zuschauer viel Action und ein wenig CGI Effekte, die zwar nicht sonderlich gut gelungen sind, wenn man sich das Entstehungsjahr von Past Perfect genauer anschaut, da war im Jahr 1996 schon mehr möglich. Doch die Produzenten investierten mehr vom geringen Budget in die Story und Ausstattung der Sets und Kostüme als in die Effektecke. Actionfreunde werden ausreichend mit Shootouts, Verfolgungsjagden und diversen Kämpfen versorgt, auch wenn manche zu sehr inszeniert wirken und an Künstlichkeit nur so strotzen, so sind sie dennoch recht interessant in Szene gesetzt worden.

Die Kulissen sind düster und finster mit der Kamera eingefangen worden, die Stadt in der sich Past Perfect abspielt ist ein einziger dreckiger Haufen, Kriminelle geben sich ein StellDichEin und nehmen sich gegenseitig an die Hand. Die Rolle der Killerin Zoe wirkt etwas übertrieben, ihr Kostüm ist abwechslungsreich gestaltet worden, aber Ihr Greifarm ragt doch etwas hervor und präsentiert dem Zuschauer gewisse Fähigkeiten die etwas übertrieben daher kommen. Doch dem Science – Fiction Freund wird dies vollkommen gefallen. Eric Roberts ist in Past Perfect in einer guten Rolle zu erleben, er spielt seinen Charakter sehr überzeugend und ansprechend, und sein Widersacher im Film gespielt von Nick Mancuso verhilft ihm ausreichend zu diesem Stand.

Dieser Streifen ist ein Genuss für Action – Science – Fiction Freunde die auch bereit sind ein paar Abstriche hinzunehmen. Die Story ist zwar flott inszeniert worden, weist aber ein paar kleine Logikfehler auf, über die man hinwegsehen sollte, aber sie ist spannend und unterhaltsam, auch wenn vieles aus anderen Produktionen geklaut wurde, es kommt auch immer auf die Umsetzung an.

Den Streifen Past Perfect gibt es in Deutschland auf lediglich auf Video von zwei verschiedenen Labels. Die Auflage vom Label „VMP“ hat eine Freigabe von 18 und ist vollkommen ungeschnitten. Die Version von „AVU“ ist gekürzt worden und hat eine 16er Freigabe. Dieser Streifen wird auch gelegentlich im Free TV ausgestrahlt, für Eric Roberts Fans ein Pflichtfilm.