Sador – Herrscher im Weltraum

Sador – Herrscher im Weltall hatte ein damaliges Budget von knapp 11 Millionen DM, ausführender Produzent war Roger Corman, diesen Namen dürfte bei vielen immer noch im Gedächtnis einen festen Platz haben. Auf dem Regiestuhl nahm Jimmy T. Murakami Platz und zauberte einen fantastischen Film auf die Leinwand. Sador ist eine Mischung aus Action, Komödie und Science – Fiction, und ist eine Adaption von „Die sieben Samurai“ von Akira Kursosawa, und Murakami verlegte die Geschichte ins Weltall, wieso denn auch nicht, schliesslich gab es schon eine Western – Variante mit dem Titel „Die Glorreichen Sieben“ von 1960. Zu Murakami seinen weiteren Werken zählen unter anderem folgende Streifen „Das Grauen aus der Tiefe“ von 1980 und „Heavy Metal“ von 1981.

Der Planet Akir wird von den Weltraumtruppen Sador überfallen, der Eroberer verlangt von den Bewohnern bedingungslose Unterwerfung, wenn sie ihm nicht gehorchen würden, dann würde er Akir zerstören. Der Shad (gespielt von Richard Thomas, einige dürften ihn noch aus der Serie „Die Waltons“ als John Boy kennen, unverkennbar sein Mal auf der Wange) besteigt ein Raumschiff um im Weltall nach Hilfe zu suchen im Kampf gegen Sador. Insgesamt nur sieben Freiwillige erklären sich bereit Shad zu helfen, Die Truppe ist ein wilder Haufen von Weltraumkreaturen und Bewohnern. Ein Muskelmann, eine Weltraumwalküre und ein Weltraum Cowboy sind nur einige Beispiele. Gemeinsam macht sich die Truppe auf den Weg ins Weltall um Sador zu töten. Fünf der Kämpfer finden dabei den Tod, bevor es gelingt die Gefahr vom Planeten Akir zu befreien.

Sador bietet viele Schauspieler unter einem Hut, angefangen beim Hauptdarsteller Richard Thomas alias John Boy, ihn konnte man auch noch in einigen anderen Streifen als nur Sador entdecken, sei es in „Stephen King´s ES“ von 1990 oder „The New Invaders“ von 1995. An seiner Seite in Sador sind in weiteren Rollen John Saxon, Robert Vaughn und auch George Peppard alias Hannibal Smith vom A-Team. Auch wenn Sador im Strom von Krieg der Sterne mitschwamm, kann er sich dennoch gut behaupten und begeistern. Der Unterhaltungswert ist sehr hoch, die Story ist amüsant verpackt und ins All verschoben worden. Und alle Darsteller können in ihren Rollen den Zuschauer vollkommen überzeugen.

Die Effekte sind für diese Low Budget Produktion verdammt gut gelungen und eindrucksvoll, man kann zwar wenn man genau hinschaut ein Modell erkennen, aber die Kameraeinstellungen können diese Offensichtlichkeit sehr gut vertuschen und füllen die Leinwand wunderbar aus. Wer diese Science – Fiction Adaption von „Die sieben Samurai“ noch nicht kennt, hat was verpasst.

Sador macht Spaß auch wenn man ihn schon mehr als nur einmal gesehen hat. Die Mischung ist dem Regisseur sehr gut gelungen und auch etwas Humor fand seinen Weg ins Drehbuch und lockert die Story noch etwas auf. Sador gibt es auf VHS und DVD, und sollte in keiner Science – Fiction Sammlung fehlen. Sador hat in Deutschland eine 12er Freigabe bekommen, und die DVD glänzt noch dazu mit einem schönen gezeichneten Cover.

Schreibe einen Kommentar