Rick Ducommun – Der Komiker im Hintergrund

Richard Ducommun – Geboren am 03.07.1952 in Prince Albert, Saskatchewan, Kanada; Gestorben am 12.06.2015 in Vancouver, Kanada

Richard Dennis Docummun oder kurz „Rick“ ist ein kanadischer Komiker gewesen, der mit seinen unverwechselbaren Gesicht und seinen 1,88 Meter Körpergröße eine ungemeine Erscheinung in Film und Fernsehen war.

Erwuchs als Sohn eines Unternehmers auf einer Farm auf. Mit seinen Vater verstand er sich besonders gut. Mit 14 Jahren riss er von Zu Hause aus und tingelte als Anhalter durch die USA. Hier lebte er in Kommunen bevor er sich mit 17 Jahren wieder in Kanada niederließ. Er ging nach Vancouver und wurde Stand-Up Komiker. Rick hatte noch einen Bruder Peter. Mit diesem gründete er Ende der 1970er Jahre eine kanadische Firma, die Skateboards herstellte: Skull Skates. Später wurde sie umbenannt in Great North Country Skateboards. Dennoch blieb er dem Humor treu.

Er hatte viele kleine Shows bis er die Möglichkeit bekam, eine eigene Kindersendung zu moderieren. ZIGZAG wurde sein Einstand im Fernsehen. In Kanada traf er Alan Thicke, der gerade dabei war in den Staaten eine eigene Late-Night Show zu entwickeln. Er fragte Ducommun ob er als Ansager und Performer mitkommen würde. Was dieser auch tat. Die Sendung stellte sich als Flop heraus. Ducommun blieb aber in L.A. und wurde wieder Stand-Up Komiker und trat in Sitcoms auf.

Langsam bekam er auch kleinere Rollen in Kinofilmen. So sah man ihn in SPACEBALLS (1987), STIRB LANGSAM (1988), JAGD AUF ROTER OKTOBER (1990), GREMLINS 2 (1990) oder LAST BOY SCOUT (1991).

Seine größten Erfolge feierte er allerdings mit Komödien. In den Film MEINE TEUFLISCHEN NACHBARN (1990) spielte er an der Seite von Tom Hanks die Rolle des Art Weingartner und neben Bill Murray in UND TÄGLICH GRÜßT DAS MURMELTIER (1993). Auch sah man ihn als Monster „Snik“ in LITTLE MONSTERS (1989).

Er heiratete Leslie Ann McNulty am 31.12.1992 und blieb mit ihr bis zu seinen Tod zusammen und hinterließ drei Kinder. Er starb im Alter von 62 Jahren in einen Hospiz in Vancouver an den Folgen von Diabetes.