Robocop 3 (1993)

Inhalt:

Delta City soll endlich gebaut werden. Der Konzern OCP und sein japanischer Anteilseigner wollen die arme Bevölkerung vertreiben. Sie schicken einen Ninjaroboter und eine Truppe Söldner. Robocop steht in einen Gewissenskonflikt, als diese versuchen einen Teil der Bevölkerung zu vertreiben. Nach einen dramatischen Ereignis kommt es zum Kampf.

Filmisches Feedback:

Kinderstunde im Metallgewand

Ich möchte mich nicht unbeliebt machen, aber dieser dritte Teil hat außer der Hauptfigur nur noch recht wenig mit seinen Vorgängern zu tun. 
Der grandiosen Action und der hintersinnigen Aussagen der ersten beiden Teile mussten einem weichen, harmlosen Filmchen weichen, welches sich dadurch auszeichnet sehr kindgerecht gestaltet worden zu sein. 
Putzig wie “Robo” mit den Kindern umgeht, aber nichts für eingefleischte Fans des “Robos” aus den ersten beiden Teilen. 

Robert Burke ersetzte hier Peter Weller als Robocop. Er drehte stattdessen lieber NAKED LUNCH (1991). Obwohl der Film bereits 1991 gedreht wurde, kam er erst 1993 in die Kinos. Schuld daran war der Bankrott von Orion Pictures. Regisseur des Films war Fred Dekker. Ein Kenner des Genres. So schrieb er auch die Drehbücher von  HOUSE (1985), DIE NACHT DER CREEPS (1986) oder MONSTER BUSTERS (1987). Dekker selbst schrieb auch das Drehbuch hierzu. Ursprünglich waren viele nicht benutzte Elemente aus dem zweiten Teil im Drehbuch. Der zweite Teil wurde geschrieben von Frank Miller (SIN CITY, 2005). Als Dekker als Regisseur feststand, schrieb er die Story um.

Zwar bietet der Film nette Effekte und eine ganz passable Musik, aber das reicht eben nicht um vollends zu überzeugen. So ist es ein harmloses Filmchen geworden. Zum gemütlichen Sonntagsnachmittagsverzehr bei Regen geeignet.