Robotrix (1991)

Inhalt:

Die Polizistin Selina wird während eines Auftrag erschossen. Dieser Auftrag war die Überwachung eines Scheichsohnes. Der Sohn wird von Dr. Yamamoto entführt. Yamamoto hat seinen Geist in einen Androiden verpflanzen lassen. So ist er intelligent, unverwüstlich und leicht böse. Wie kann man also den gekidnappten Sohn wieder befreien. Dr. Sara wird beauftragt, den Geist der erschossenen Polizistin Selina ebenfalls in einen Androiden zu versetzen. gesagt getan. Nun geht die Jagd und die prügelei erst richtig los.

Filmisches Feedback:

Droiden-Kloppe a la Hong Kong Style

Soll eine Komödie sein. Ja, so kann man das sehen. Bei den Asiaten weiß man manchmal nie so genau was sie mit ihren Filmen bezwecken wollen. Fest steht, dass sie das ein oder andere Mal zu einer…ich möchte sagen…skurrilen Absurdität fähig sind. Da bildet dieser Film keine Ausnahme.

Ich fasse zusammen nochmals kurz: Ein toter japanischer Wissenschaftler programmiert seine Seele in einen Cyborg. Der metzelt dann den alten Arbeitgeber des Wissenschaftlers entzwei und weil das moralisch zwar gerechtfertigt, aber rechtlich fragwürdig ist, wird ihm als Gegner das chinesische Pendant Robotrix entgegengestellt. Ihres Zeichens ein  heißes Ding. Und nun wird sich geprügelt.

Mann gegen Frau, Cyborg gegen Robotrix, Japan gegen China. Und mein lieber Mann, dem Drehbuchschreiber waren wohl wirklich ein paar Schrauben locker als er das hier zusammenschusterte. Aber sei es drum; Hong Kong B-Film-Science-Fiction-Gekloppe vom Allerfeinsten wird hier dargeboten. Am Besten lässt sich dieser Klassiker bei einer Flasche Stroh 80 feiern. Ganz großes Videothekenkino mit Schmuddelfaktor.