Sam Elliott – Der Westernschnauzer

Sam Elliott – Geboren am 09.08.1944 in Sacramento, Kalifornien, USA

Samuel Pack Elliott ist vor allem durch seine physische Präsenz, dem Schnurbart (zumindestens zeitweise) und seiner Stimme bekannt geworden. Häufig spielte er in Western mit. Seine Präferenz liegt allerdings in der Auswahl von „Outsidern“, die er brillant verkörpert. Sein Faible für Western und/ oder Ranchers kommt nicht von ungefähr, war doch einer seiner Vorfahren bei der „Schlacht um Alamo“ beteiligt. Elliots Eltern waren eine Fitnesstrainerin und ein Beamter des US-amerikanischen Innenministeriums. Sie zogen, als er Teenager war, von Kalifornien nach Oregon wo er auch seinen Highschoolabschluss schaffte. Dann ging er ans College und wirkte in Theaterstücken mit. Die örtliche Presse lobte ihn und prognostizierte bereits, dass er Schauspieler werden würde. Seinen ersten Auftritt im Film hatte er als Kartenspieler im Klassiker „Butch Cassidy and the Sundance Kid (Zwei Banditen)“ von 1969. Viele weitere Auftritte folgten. So auch in Genreperlen wie „Frogs“, „Haus des Satans“ oder „Fatal Beauty“. Bisher sind es 97 Rollen die er verkörpert. Seine bekanntesten sind mit Sicherheit in „Road House“, „Die Maske“ oder in „Tombstone“.

Elliot tritt aber nicht nur in Film und Fernsehen auf, seine Stimme ist (zumindestens in Amerika) durchaus bekannt. So lieh er verschiedenen Werbespots wie z. Bsp. für Dodge, IBM, Kinney Drugs, Union Pacific oder für Coor Bier seine Stimme. Auch in Animationsfilmen wie in „Marmaduke“ ist er zu hören. Zudem hielt er die Einführungsansprachen beim Super Bowl XLV der Pittsburgh Steelers gegen die Greenbay Packers.

Elliott ist mit der Tochter von „Mrs. Robinson“ aus „Die Reifeprüfung“ Katharine Ross seit 1984 verheiratet (er ist ihr fünfter Ehemann). Sie haben eine 32-jährige gemeinsame Tochter die Musikerin in Malibu, USA ist. Elliott wurde 2015 in die „International Mustache Hall of Fame“ (ja sowas gibt’s) in der Kategorie „Film und Fernsehen“ aufgenommen.

Seine Art zu schauspielern lässt die Leinwand immer in Ungeduld zurück ihn wiedersehen zu wollen. Seine Präsenz ist einmalig.