Samtpfötchen – Die Kung-Fu Katze von Chinatown (1978)

In einem Vorort von Hongkong lebt Yüh-Ling genannt Samtpfötchen, ein bezauberndes Mädchen von 19 Jahren mit ihren Eltern und sie ist eine begeisterte Anhängerin der Kung-Fu-Selbstverteidigung. Li, ein junger Mann, der dort zur Untermiete wohnt, macht sich natürlich – selbst ein großer Kung-Fu-Anhänger – über die morgendlichen Übungen von Samtpfötchen mehr als lustig. Es kommt aus diesem Grunde zu einem kleinen Zweikampf zwischen den Beiden der damit endet, dass sie ihn zu ihrer Kung-Fu-Schule, die von dem bekannten Drunken-Master geleitet wird mitnimmt.

 

Martial Art und Klamauk können wunderbar miteinander harmonieren. So auch mit dem Eastern-Komödien Mix SAMTPFÖTCHEN – DIE KUNG FU-KATZE VON CHINATOWN aus dem Jahr 1978. Gewisse Ähnlichkeiten zu den GRINDHOUSE Streifen der 70er sind beabsichtigt und passen zum Gesamteindruck.

Fast immer im 5 Minuten Takt entbricht ein wilder und choreographierter Fight zwischen den Darstellern. Das macht auch vor den vielen Nebendarstellern nicht halt. Somit vergehen die 84 Minuten Laufzeit wie im Fluge.

“Pflaumenkralle” und die
“Pfirsichkralle”

Die Story ist recht mau, dient aber nur als Aufhänger für die zahlreichen Fights die der Zuschauer serviert bekommt. Untermalt werden die Fights noch mit “Funkigen” Klängen die passend zum Filmgeschehen abgestimmt sind. Gewohnt wie zum Beispiel aus MEISTER ALLER KLASSEN mit Jackie Chan sind viele flotte und reißerische Sprüche dank der deutschen Synchronisation zu hören. 

Für die Rolle des Drunkenmasters wurde Synchronsprecher Legende Wolfgang Hess engagiert. Seine Stimme kennt man vor allem als deutsche Stimme von Bud Spencer, dem er in über 40 Filmen seine Stimme lieh.

SAMTPFÖTCHEN macht Laune, und auch eingefleischte Eastern-Fans werden sicherlich ihren Spaß am Film haben. Doch sollte man bedenken das man hier keinen ernsthaften Streifen wie aus dem Hause SHAW BROTHERS bekommt. Dafür eine flotte Eastern-Komödie mit dem Hang zum Klamauk.