Schneller als der Tod (1995)

Redemption, ein ödes Kaff im Wilden Westen. Hier organisiert der skrupellose John Herod jedes Jahr einen Schießwettbewerb. Diesmal streiten u.a. Profikiller Cantrell, Pokerspieler Ace, Priester Cort und der smarte Kid um die Prämie. Aufsehen aber erregt eine wortkarge Blondine in staubiger Westmannskutte: Auch Ellen will am gnadenlosen Duell teilnehmen…

Obwohl das Western-Genre schon seit geraumer Zeit fast todgesagt ist, kommen hin und wieder ein paar neue Werke ans Tageslicht. So auch mit dem Film Schneller als der Tod, der Mitte der 90er Jahre in die Kinos kam! Den Regiestuhl besetzte diesmal der bekannte Horrorfilmregisseur Sam Raimi, nach Armee der Finsternis war ihm wohl mal nach einem Western zumute.

Schneller als der Tod erfindet das Rad zwar nicht neu, und ist bespikt mit zahlreichen Klischees, dennoch bietet er auch ein paar Neuerungen, und wenn es auch nur ein paar diverse Kameraeinstellungen und Ansichten sind. Mal schaut der Zuschauer aus einem Lauf eines Revolvers oder auch mal aus der Sicht eines Frosches der das Geschehen auf der verstaubten Hauptstrasse beobachtet!

Was dem Zuschauer in schneller als der Tod noch auffällt, sind die Stars die an diesem Werk ihr stelldichein hatten. Man kann viele heutige Hollywoodgrössen erkennen, die zu der Zeit wo Schneller als der Tod enstand, noch unbekannte Gesichter waren, und bei einigen der Durchbruch noch auf sich warten liess. Da wären zum einen der Leonardo Di Caprio, der erst zwei Jahre später mit Titanic seinen Durchbruch erreichte, und zum anderen Russell Crowe, wo er noch nicht als Gladiator sich behaupten musste. Auch kann man in diversen Haupt- und Nebenrollen sehr viele Gesichter erkennen. Sharon Stone verkörpert die Ellen und war auch Produzentin von Schneller als der Tod, Gene Hackman als Bösewicht, Lance Henriksen als Held der Tricks mit der Waffe.

Schneller als der Tod bietet leider nur wenig Spielraum was die Story angeht, man kann sagen jeder duelliert sich gegen den anderen, es geht um eine Art Wettbewerb, um ein Preisgeld. Und es geht um den typischen Rachefeldzug der Hauptdarstellerin gegen den Bösewicht weil er ihre Familie ausgelöscht hatte. Actionmässig hält sich Schneller als der Tod auch ein wenig zurück, abgesehen von den Duellen und den mächtigen Showdown wo fast die gesamte Stadt in die Luft gesprengt wird, passiert nicht mehr viel. Das typische Westernklischee halt, jeder zieht seinen Revolver, Schuss, einer fällt um und zack das nächste. Aber es sei anzumerken, das auch in Schneller als der Tod die Sharon Stone mal wieder ihren Busen blitzen musste, irgendwie schon typisch für Ihre Rollen.

Einen kleinen Gastauftritt hatte noch Bruce Campbell in Schneller als der Tod als Bräutigam, leider ist diese Szene der Schere zum Opfer gefallen, nur aus Straffunsggründen, die ich selber nicht nachvollziehen kann, denn die paar Sekunden wären auch nicht schlimm gewesen. Er wird aber dennoch in den Credits aufgelistet.

Schneller als der Tod gibt es auf VHS und DVD, eine BluRay Umsetzung wird es bestimmt nochmal geben. Ab und an wird Schneller als der Tod auch im Free TV ausgestrahlt, einschalten lohnt allemal. Trotz der Klischees und der flachen Story kann Schneller als der Tod wunderbar unterhalten, das Staraufgebot verstärkt dies noch ungemein! Nicht nur für Westernfans ist Schneller als der Tod ein Unterhaltsamer Streifen.

Ich gebe dem Film 8 / 1o Punkten

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