Space Raiders – Weltraumpiraten (1983)

Ein großes Kampfraumschiff überfällt Procyon III. Es sind Weltraumpiraten und sie nehmen ein Kind als Geisel . Auf ihrer Flucht verstecken sich die Piraten in der Weltraumstation des Außerirdischen Zariatin. Ohne Rücksicht auf das Kind befiehlt der Herrscher von Procyon III die Vernichtung der Piraten und das kosmische Duell beginnt.

 

Anfang der 80er Jahre waren Space Filme beim Publikum hoch im Kurs. Ausgelöst durch George Lukas mit “Krieg der Sterne” wollten andere Filmproduzenten auch etwas vom Kuchen ab bekommen. Charles Band schickte sein “Arena” ins Rennen und Roger Corman inszinierte SPACE RAIDERS – WELTRAUMPIRATEN im Jahr 1983.

Für die Regie von SPACE RAIDERS setzte sich Howard R. Cohen auf den Stuhl. Er war kein Erfolgsregisseur und inszenierte in seiner Laufbahn eher B-bis C-Movies. Darunter fallen Titel wie “Samstag, der 14.te” von 1981 oder auch “Deathstalker IV” von 1991. In seinem ersten Film “Samstag, der 14.te” trat er auch als Darsteller auf.

Gut geklaut ist die halbe Miete

Schaut man sich SPACE RAIDERS an, so bemerkt der Cineast recht schnell, das vieles simpel und einfach von anderen Filmen abgekupfert wurde. Sei es einen ähnlich ausschauenden Chewbacca oder auch die Aliens. Zwar sind die Modelle der Raumschiffe recht ordentlich in Szene gesetzt worden, doch so richtiges Space Flair kommt nicht auf. Vielleicht liegt es daran, das durch das geringe zur Verfügung stehende Budget für die Hintergrundkulissen eine Art Fototapete zum Einsatz kam.

Hinzu kommt noch die verwirrende bis fast gar nicht vorhandene Story. Dadurch bleibt die Logik auch oft auf halber Strecke liegen. Durch den Zusatz eines kleinen Jungen, der zur Geschichte so gut wie gar nicht passt, bekommt SPACE RAIDERS einen faden Beigeschmack. In den 80er Jahren waren Filme mit kleinen Jungen hoch im Kurs, das ließ Corman dies in seinen Film einzubauen.

Kein Kinderfilm

Man könnte denken das es sich bei SPACE RAIDERS um einen Kinderfilm handeln könnte. Doch weit gefehlt, denn es wird ordentlich gestorben. Sei es bei den Aliens oder auch auf menschlicher Seite. 

Wer sich doch dem Film stellen möchte, kann ihn sich auf VHS oder DVD zulegen. Doch noch etwas, alle Versionen sind nur geschnitten veröffentlicht worden. Was man allerdings bei einer nur lieblosen Aneinanderreihung von wirren Szenen entfernen kann, ist fraglich.