Spacehunter – Jäger im All (1983)

Irgendwo, irgendwie, irgendwann in der Zukunft, muss Abenteurer Wolff (Peter Strauss) drei von ihrem explodierenden Schiff geflüchtete auf einem Wüstenplaneten gestrandete Frauen vor Planetenobermutant Overdog (Michael Ironside) retten. Auf dem steinigen Weg zu ihnen trifft er auf die junge Niki (Molly Ringwald) und seinen alten Kollegen Washington (Ernie Hudson). Zu Dritt versuchen sie in die Festung des Bösewichts einzudringen und die drei Frauen zu befreien.

Heutzutage sind die Zuschauer heiss auf Filme in 3D, alle rennen sie ins Kino, und manche können sich sogar daheim den 3D Filmgenuss widmen. Doch schon in den 80er Jahren gab es 3D, zwar noch nicht so ausgereift wie heute, aber doch schon ansehnlich. Spacehunter ist ein Film den man sich 3D und natürlich auch 2D anschauen konnte.

Jedoch musste man damals sich eine blau-rote Pappbrille noch aufsetzen! Spacehunter bietet für damalige Verhältnisse konstante und gute Tiefendarstellung, wenn man bedenkt wieviele Jahre Spacehunter bereits auf dem Buckel hat!

Spacehunter war kein kommerzieller Erfolg an den Kinokassen und konnte lediglich seine Kosten wieder knapp einspielen. Spacehunter ist vielen dadurch eher unbekannt, was ich sehr schade finde, denn Spacehunter hat mehr als nur damalige 3D Effekte zu bieten. Für Trash Fans ist dieser Film ein Must See und Must Have!

“Oft kopiert und nie erreicht”

Viele Kritiker behaupten das Spacehunter sich an vielen Elementen aus anderen Filmen bedient hat, hat das nicht fast jeder Film so gemacht? Nun, es gibt ein paar Ähnlichkeiten mit Filmen wie “Mad Max” oder “Star Wars”, aber es kommt immer auf die Umsetzung an.

In Spacehunter sind die Sets, Kostüme, Fahrzeuge und MakeUps sehr abwechslungsreich gestaltet und sehr konfus noch dazu. Auch was für Lebewesen sich im Film Spacehunter tummeln ist sehr gut durchdacht und in keinem Fall langweilig. Zwerge mit Molotovcocktails ist da nur ein Beispiel von vielen.

Man sieht jedoch Spacehunter in keinster Weise an, das das Budget sehr gering war, es betrug lediglich 14Millionen Dollar, was für die Zeit in den 80er Jahren bereits aber schon ein stolzes Sümmchen war.

Spacehunter hat eine Freigabe von FSK 12 bekommen, blutige Szenen sucht man vergebens, trotzdem kann der Film bestens unterhalten, aber der Zuschauer sollte eine gewisse Trash-Verträglichkeit vorweisen können.

Spacehunter gibt es in Deutschland nur auf VHS, nur im amerikanischen und englischen Raum gibt es eine DVD Veröffentlichung. Wann es in Deutschland soweit sein wird ist leider noch unbekannt. Spacehunter bietet gute Unterhaltung mit lustigen Dialogen und abwechslunsreichen Szenen und eine solide Story. Fazit: Unbedingt anschauen!

Ich gebe dem Film 10 / 10 Punkten!

Schreibe einen Kommentar