Species (1995)

“Sil” – so heißt das Ergebnis eines Experiments unter der Leitung des Wissenschaftlers Xavier Fitch. Sil ist weiblich, blond, attraktiv und will sich paaren, um Nachwuchs zu erhalten. Das Problem: Sil ist enstanden aus einem DNS-Code, den die US-Regierung aus dem Weltall empfangen hat. Sollte Sil es schaffen, sich erfolgreich zu paaren, würden innerhalb kürzester Zeit viele reinrassige Aliens die Erde bevölkern.
Um Sil, die sich in L.A. nach ahnungslosen Paarungs-Partnern umschaut, zu stoppen, stellt Fitch ein Team zusammen.

Species, ein Film von Roger Donaldson, der auch schon für „Dantes Peak“, „Getaway“ und „Cocktail“ auf den Regiestuhl Platz nahm. In Species vereinte er auf seine Art und Weise: Action mit Science-Fiction, manche geben noch ein wenig Horror dazu! Species bietet von allem etwas, sogar noch einen Hauch Erotik, aber dazu später etwas mehr!

Für den Film wurden auch weitere bekannte Namen genommen um die Rollen ansprechend zu besetzen, da wären Michael Madsen, der in hunderten von Filmen als Schauspieler tätig war und immer noch ist, er gehört auch zu den meist gebuchten Schauspielern Hollywoods, und Forest Whitaker und nicht zu vergessen Ben Kingsley, und noch ein sehr bekanntes Gesicht aus der Erfolgs-TV-Serie: CSI Las Vegas ist mit von der Partie, die Rede ist von Marg Helgenberger. Für die weibliche Hauptrolle wurde das Model: Natasha Henstridge auserwählt, die auch hier in Species mehr als nur einmal dem Zuschauer ihren Körper in die Kamera regelrecht drückt, so wie Gott sie schuf, ist sie sehr oft anzuschauen. Dies könnte ein Grund des enormen Erfolges von Species sein, was immerhin auch Drei Fortsetzungen mit sich brachte, und Natasha so noch mehr in den Vordergrund gerückt hat.

Species hatte ein Budget von gute 35 Millionen US-Dollar zur Verfügung, was man dem Film auch ansieht, denn die Spezial-Effekte können sich sehen lassen, das was zu der Entstehungszeit möglich war, wurde auch verwendet. Auch wenn manche Szenen ein wenig übertrieben daher kommen, aber das ist nun mal Hollywood, die hauen halt gerne mal auf den Putz wo sie nur können! Species besitzt auch eine gewisse Härte, und das mit einer Freigabe von 16, manche Szenen sind so hart, da wäre normalerweise eine Freigabe von 18 besser gewesen, aber das kennt man ja, entweder hat die FSK ein wenig geschlafen, oder solch ein Blockbuster darf auch mal als 16er durchgehen, damit noch mehr Massen in die Kinos stürmen, wer weiß schon genau die wahren Gründe.

Schaut man sich nun mal die Schauspielerischen Qualitäten an, so rückt Species eher in das Mittelmaß, aber durch die gelungene Spannung und die herrschende Atmosphäre wird dies wieder gekonnt ausgebügelt, man nutzt halt auch gerne dafür mal optische Reize, siehe Natasha! Für die Szenen wo man das Alien mal in seiner wahren Pracht sieht, war kein geringerer als Alienschöpfer: H.R. Giger zuständig, der sich auch finanziell an Species beteiligte, da aufgrund von Geldmangel manche Szenen weichen sollten, die aber zum Gesamteindruck des Films wichtig galten.

Species gibt es auf VHS, DVD und Blu Ray, und hat eine Freigabe von 16 bekommen, und wird auch des Öfteren im Free-TV ausgestrahlt. Komischerweise wird meistens nur Teil 1 gezeigt, die drei Fortsetzungen sind eher selten zu sehen. Fazit: Gute Schockeffekte, klasse Musik, bekannte Schauspieler ohne Ende, Atmosphäre und Spezial-Effekte die wirken, was man halt so alles für einen Action-SciFi-Horror so braucht!

Ich gebe Species 10 / 10 Punkten

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