Steel Dawn – Die Fährte des Siegers (1987)

Irgendwann in der Zukunft: Die menschliche Zivilisation ist durch einen verheerenden Atomkrieg fast völlig ausgelöscht worden. Nomad, ein einsamer Krieger, durchstreift die schier endlosen Wüsten auf der Suche nach dem Mörder seines Lehrmeisters. Schließlich stößt er auf eine Siedlergruppe, die von der ruppigen Kasha angeführt wird. Nach anfänglichem Misstrauen sehen die Siedler in Nomad eine neue Hoffnung, gegen den bösartigen Damnil und seine Schergen zu bestehen, die es auf die Wasservorräte der Siedler abgesehen haben..

Manche Schauspieler kann man sich in gewissen Rollen nur schwer vorstellen, wie in diesem Fall mit Patrick Swayze, kennt man als Tanzbein schwingenden Macho doch aus Dirty Dancing. Dieser Film kam danach in die Kinos, aber war bei weitem nicht so ein Kassenschlager, liegt wohl daran das diesen Film eher die Männer ansprach! Steel Dawn – spielt in einer Endzeit, eine nukleare Katastrophe hat die Erde verwüstet und das Element Wasser ist begehrter als Gold und Geld geworden. Wer denkt das er in diesem Streifen NON-STOP Action zu Gesicht bekommt, der liegt falsch. Dieser Film hat eine gesunde Mischung aus Abenteuer, Action, Drama, Sci-Fi. Eine Liebesromanze darf natürlich auch nicht fehlen. In Deutschland ist leider nur die geschnittene FSK 16 Version erhältlich, man bemerkt dies am Anfang des Films in einer Kampfszene wo seltsame Mutanten aus der Erde kriechen, eher gesagt aus dem Sand – und Nomad aka Swayze angreifen, manche Szenen sind leicht abgehackt, da hatte die FSK zugeschlagen, dies stört aber nur sehr wenig, denn man sieht Swayze in bester Kampfsportmanier!

Die musikalische Untermalung ist perfekt abgestimmt auf die jeweiligen Szenen mit klassischer Musik. Wo keine Musik hingehört, da ist auch keine zu hören! Dies ist komischerweise selten zu erleben, man versuchte wohl oft mit der Musik noch mehr Dramatik – Spannung aufzubauen, was aber oft das Gegenteil bewirkte.

Das Böse trägt schwarz und das gute wie immer hell!

 

Die Kulissen sind einfach gehalten – was zur Endzeitstimmung ja auch dazu gehört, mal sieht man ein altes verrostetes Schiff in der Wüste, wo früher wo mal Wasser war, oder die Dürfer und Farmen der Menschheit sind einfach und primitiv, geht ja auch nicht anders wenn eine nukleare Katasstrophe alles zerstört hat. Ebenso passend das die Waffen im Film aus Schwertern und Dolchen besteht und nicht aus Schusswaffen, dies würde auch die Story sehr beeinträchtigen und langweilen. Der Handlungsstrang wechselt gut zwischen Kampf, Dialogen, Landschaftsaufnahmen und jetzt kommts – eine Liebesszene, die darf natürlich nicht fehlen! Liebe – Eifersucht – Rache – alles gut umgesetzt und glaubhaft inszeniert. Ich war sehr begeistert von diesem Film und hab ihn in vollen Zügen genossen, und werd ihn mir bestimmt auch mehr als nur einmal anschauen. Dieser Film hat mich sehr gut unterhalten – habe die 1,5Std nicht bereut, so konnten auch zwei kleine Dinge im Film die mir persönlich nicht gefallen auch nicht den Filmgenuss trüben.

Die Rede ist von folgenden kleinen Mankos. Die Kampfgeräusche wenn zwei Akteure sich mit den Fäusten beweisen, erinnern mich sehr stark an die Bud Spencer und Terence Hill Filme, und desweiteren in der Endzeit ist alles zerstört und primitiv und nicht gerade sauber und ordentlich, aber die Barrieren in den Farmen die aus Sandsäcken bestehen sind alle in einem strahlenden weiss, als wenn sie frisch aus der Fabrik kommen. Aber wie oben schon erwähnt, über diese Sachen kann ich getrost wegsehen, denn der Filmspaß war voll da!

Ich gebe dem Film 8 / 10 Punkten!