Steel Man (1997)

Die Soldaten John Henry Irons (Shaquille O’Neal), Sparks (Annabeth Gish) und Burke (Judd Nelson) entwickeln Waffen für die US-Armee, die nicht unbedingt töten. Als der ehrgeizige Burke für einen Test die Sicherheitsbestimmungen übergeht, sterben eine Senatorin und Sparks landet im Rollstuhl. Irons tritt aus der Armee aus, während Burke unehrenhaft entlassen wird. Er stiehlt zuvor jedoch die Software und entwickelt seine Waffen mit Hilfe von Straßengangs, um sie später an den Meistbietenden zu vermieten. Um dagegen vorzugehen konstruiert Irons seine eigenen Waffen und verwandelt sich dank eines speziell angefertigten Anzugs in “Steel”, den Mann aus Stahl, um mit Sparks Hilfe die Verbrecher zur Strecke zu bringen.

Als ich Steel Man auf dem Flohmarkt fand, wusste ich bis dato noch nicht das es ihn nicht auf DVD oder BluRay gibt, aber dazu später mehr. Steel Man ist mit dem Basketballstar Shaquille O´Neal, bekannt aus der NBA. Man konnte Shaq wie ihn Fans rufen, schon einige Jahre zuvor in einer Komödie namens “Kazam” als Flaschengeist bewundern. Sein schauspielerisches Talent hält sich sehr in Grenzen.

Steel Man, handelt von einem Waffenspezialisten der sich zu Steel Man verwandelt um es mit den Gaunern und Verbrechern in seinem Viertel aufzunehmen. Seinen Anzug hat er selbst entworfen und gebaut, diese Szenen sind auch in Steel Man zu sehen. Seine Waffe ein Hammer, der sehr dem von “Thor” ähnelt, wirkt eher wie einer aus dem Baumarkt um die Ecke.  Steel Man hat auch sehr viele Schwächen zu bieten, die leider auch sehr offensichtlich zu erkennen sind, da wäre zum einen das es Steel Man nur mit Kleinkriminellen aufnimmt, es gibt keinen Bösewicht wie man es aus anderen Superheldenfilmen kennt, desweiteren ist die Story sehr lahm und eintönig, vieles ist vorhersehbar, der Zuschauer wird eigentlich nur wenig unterhalten.

Man kann sagen das Steel Man eine jugendfreie Version von RoboCop darstellt, viele Szenen erinnern sehr deutlich daran. Steel Man ist ein Film den man nur schlecht ernst nehmen kann, aber er nimmt sich selber aufs Korn, und das weckt schon wieder Sympathie beim Zuschauer. Selbstironie besiegt den Humor. Das Steel Man vollgepackt ist mit Klischees merkt man ihm sehr schnell an, aber dies ist auch leider viel zu oft ein Anzeichen für ein B-Movie. Obwohl man kann ihn auch eher in die C-Movie Liga stecken.

Der Film versucht sogar dem Zuschauer eine Message mit auf dem Weg zu geben, “das man nicht aufgeben sollte und so neuen Lebensmut finden kann”. Die Actionszenen sind sehr eintönig und weniger anspruchsvoll in Szene gesetzt worden, das Outfit von Steel Man wirkt einfach und billig, und man merkt Shaq auch sehr schnell an, das er kaum schauspielerisches Talent besitzt, er kann halt besser Basketball spielen. Die Regiearbeit übernahm Kenneth Johnson, der auch schon für “Alien Nation” und “Nummer 5 gibt nicht auf” auf dem Regiestuhl Platz nahm. Doch bei der Umsetzung zu Steel Man, sind leider zu viele Dinge schief gelaufen und zu peinlich dargestellt. Dies mindert den Spannungsaufbau und die Atmosphäre im Film sehr stark, die Special Effekte sind weit unter dem Niveau wie man es schon in den 90er Jahren, in zig anderen Filmen zu Gesicht bekam.

Steel Man ist meiner Meinung nach nur was für wahre Superheldenfans oder die auf Trash stehen. Steel Man wurde 1997 veröffentlicht und ist nur auf VHS erhältlich. Selbst im Ausland ist keine DVD Auflage verzeichnet worden, entweder wurde Steel Man vergessen, oder die Filmvertriebe weigern sich ihn rauszubringen. Fazit: lasche Story, plumpe Darsteller, billige Effekte und alles vorhersehbar! Nur für wahre Superheldenfans geeignet!



Ich gebe Steel Man nur 5 / 10 Punkten