Ted Levine – Der ewige Serienkiller

Ted Levine– Geboren am 29. 05. 1957 in Bellaire, Ohio, USA

 

Frank Theodore “Ted” Levines bekannteste Rolle ist und bleibt wohl die des Jame Gumb oder „Buffalo Bill“ im Thrillerklassiker „Das Schweigen der Lämmer“. Seine Tortur im Keller des Hauses gegenüber Jodie Foster als Clarice Starling bleibt in stetiger Erinnerung. Dabei war das überhaupt erst seine 12. Rolle in Film und Fernsehen. Zuvor machte er Theater. Und das zusammen mit den Schauspielern Gary Cole und William Petersen (der ja ebenfalls in einer Thomas Harris Verfilmung mitspielte als Will Graham  in „Blutmond“ von Michael Mann aus dem Jahr 1986) in deren „Remains Theatre“ in Chicago. Levine bezeichnet sich selbst als „Hillbilly Jude“, da er zum einen der Sohn einer walisischen Mutter ist (Charlotte Virginia Clark) und eines kanadischen Vaters mit russisch-jüdischen Wurzeln (Milton Dmitri) ist und zum Anderen nach den Besuch der Grundschule auf das „Marlboro College“  ging in Marlboro, Vermont, was bekannt war ziemlich alternativ zu sein. Seine Rolle im „Lamm“-Film prädestinierte ihn für Psychopathenrollen. Diese wollte er aber nie oder nur noch selten. So versuchte er sich in einigen anderen Rollen. Auch den humorvollen. Dies gelang ihm auch in der Serie „Monk“ als Vorgesetzter von Tony Shaloub. Er tauchte aber nicht nur in dieser Serie auf. In den 90ern waren seine Rollen sehr ambivalent ausgelegt. So spielte er in „Heat“, „Georgia“ oder „The Mangler“ mit. Besonders markant ist seine Stimme. Diese benutzt er gerne auch in Zeichentrickserien (wie z.B. als Sinestro in „Superman: The animated Series“ oder „Justic League“). Zudem ist sie Vorbild für die Figur des Chris Griffin in „Family Guy“. Er hat eine erwachsene Tochter und einen Sohn im Jugendalter.

Levine ist nicht oft in Filmen zu sehen. Aber wenn, dann erschaudert es mich immer. Auch bei seinen humoristischen Rollen. Er wird immer der Jame Gumb sein. Und das muss erst mal ein Schauspieler schaffen, der noch nicht den großen Durchbruch geschafft hat, aber mit einer Rolle stets im Gedächtnis bleibt.