The Adventures of Captain Zoom in Outer Space

Aufgrund einer Fehlinterpretation von terrestrischen Fernsehsignalen “beamen” die Bewohner eines fernen Planeten den Star einer drittklassigen amerikanischen Science-Fiction-Serie der 50er-Jahre zu sich. Dieser soll ihnen dabei helfen, den despotischen Herrscher Lord Vox zu besiegen. Doch der Fernsehheld hat einige Probleme damit, zwischen der Schauspielerei und der intergalaktischen Realität zu unterscheiden…

I´m back for some Trash

Ich wollte mal wieder meinen Filmabend versüßen mit einem Kracher, einem Meisterwerk, einer Krönung der Filmkunst….aber der kommt wohl noch. Also zumindestens nicht heute. Stattdessen gibt es diesen kleinen, feinen Trashfilm der Extrasorte, der vieles ironisch vorwegnimmt was heutige Superheldenfilme so haben.

Zum Film: es geht hier um einen drittklassigen Darsteller einer SF-Serie, indem derjenige einen Superhelden spielt und irgendwelche machtbesessenen Außerirdischen halten diese Transmission als real und entführen den Darsteller, damit er ihren Planeten mehr oder weniger retten soll. Erinnert etwas an “Galaxy Quest” und tatsächlich kann man gewisse Parallelen nicht abstreiten. Allerdings entstand der Film hier ein paar Jahre vor “Quest”. Aber so schwachsinnig das ganze auch ist, soviel Spaß macht er auch..wenn man sich darauf einlässt. Der Film ist alles, nur nicht intelligent.

Dafür hat er aber gute Schauspieler wie Ron Perlman, Original-“Uhura” Nichelle Nichols und Daniel Riordan, der heutzutage eher durch Sprechrollen in Videospielen auffällt. Ansonsten ist der Film eine kleine vergessene Trashperle in der mit dem Superheldenimage wunderbar gespielt wird. Also kann man sich durchaus sonntags mal ansehen. Nebenbei sei zu erwähnen, dass dies eigentlich der Pilotfilm einer Serie ist, die nie gedreht wurde. Schade. Hatte Potential.