The Bronx (1981)

Raub, Brandstiftung, Prostitution, Straßenkrawalle, Rauschgift und immer wieder Mord – das ist der Alltag in der Bronx, dem berüchtigten Stadtteil mitten in New York. Der Bulle Murphy ist ein Polizist, der keine Illusionen mehr hat. Er kennt jede ‘Ratte’ dieses Stadtteils, hat sich jedoch nie damit abgefunden. Ein neuer Revierchef führt knallharte Methoden ein, und die Gewalt eskaliert. Als Murphy bei einer Straßenschlacht zufällig Zeuge eines sinnlosen Mordes durch einen Kollegen wird, gerät er in einen Gewissenskonflikt: einen Kollegen verpfeifen… ?

„The Bronx“ beruht auf den Erinnerungen zweier in den Jahren 1964 bis 1968 im Stadtteil tätigen Beamte.

Der Film wurde in New York City gedreht. Er spielte in den US-Kinos 29,2 Millionen Dollar ein.

“Nichts ist härter als die Realität”

Ein Klassiker des Cop-Ghetto-Filmes, der bei seiner Erscheinung Anfang der 80er Jahre viel Staub aufwirbelte, weil er so realistisch und schonungslos die Zustände in der Bronx aufdeckte.  Paul Newman in der Hauptfigur des Cop Murphy ist ein großer Schauspieler und leistet auch hier gute Arbeit, doch die wahre Show macht Pam Grier, die eine drogenabhänige Prostituierte spielt. Alles in allem trotzdem ein Klassiker und unbedingt sehenswert.

Die FSK hat bei diesem Film mal wieder zugeschlagen, lediglich die VHS Version von marketing ist UNCUT. Der Fernsehsender WDR zeigt ab und an mal spät Abends die UNCUT Version! Viel wurde nicht geschnitten, aber Fans von UNCUT Filmen sollten auf die gute alte VHS zurückgreifen.

An manchen Stellen im Film wirken die Dialoge flach und wirken unvollendet. Der Film löste in der puertorikanischen und afroamerikanischen Community Proteste wegen seiner mutmaßlich rassistischen Tendenzen aus.

Ich gebe dem Film 9 / 10 Punkten!

 

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