Total Reality (1997)

Inhalt:

Da flieht also der Diktator Tunis, gespielt von Thomas Kretschmann (ein Deutscher als Diktator…welch kreativer Einfall), aus dem Jahr 3998 (wunderschöne Zahl) in das Jahr 1998 um die Geschichte zu seinen Gunsten zu ändern. Ein Konsortium aus vier Verbrechern folgt ihn um ihn zu stoppen. So. Das war die ganze Geschichte.

 

Filmisches Feedback:

SF-der abstrusen Art

Was dem geneigten SF-Filmliebhaber als eine Mischung aus ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT, TERMINATOR, DIE KLAPPERSCHLANGE und Kriegsfilm vorkommt ist es auch. Nur eben in billig und schnell produziert. Die 90er wurden ja häufig zu Zeiten der Videomanie benutzt um schnell produzierte Filme in die Videoregale zu stellen. Und die Leute kauften/mieteten sie. Manchmal gab es einen kleinen Lichtblick, manchmal eben Grütze. Dieser Film wirkt ein wenig unausgegoren und hat eine ziemlich abstruse Geschichte. Regisseur Philip J. Roth (A.P.E.X., ALIEN INTERCEPTORS) schafft es zu keinen Zeitpunkt wirklich Spannung zu erzeugen. Die SFX sind ganz nett und effektvoll, aber der Funke will nicht überspringen. Das B-Film Recken wie Ely Pouget, David Bradley (nein nicht der aus “Harry Potter”, es gab noch einen der viel Action drehte) oder Lance Henriksen sich hierher verirrten ist fast verständlich. Gab es doch mit Sicherheit Kohle dafür.