Tote faulen in der Sonne (1969)

Der Dschungelkrieg um Manila ist ein Kapitel, das mit dem Blut amerikanischer und japanischer Soldaten geschrieben wurde. Mit dem Blut von Männern, die in den sumpfigen Wäldern zustießen wie die Cobras. Blitzschnell und tödlich. Die kein Erbarmen kannten, weil sie überleben wollten. Leben!! Dieser Wunsch ist auch die Triebfeder einer kleinen Gruppe versprengter US-Soldaten, die deshalb durch die Hölle gehen. Einer Hölle aus Feuer, Furcht und Schrecken. Einem tödlichen Inferno, dem nur wenige entkommen können. Weil es Männer gibt, die einen Befehl ausführen und nicht die Toten zählen, die ihren Weg zum Ziel säumen…


Mit dem Kriegsfilm TOTE FAULEN IN DER SONNE, der auch unter dem Titel “Grüne Hölle Pazifik” veröffentlicht wurde, gelang 1069 dem Regisseur Giuseppe Vari ein Ausflug vom Western-Genre in den Kriegsbereich. Zu den bekanntesten Werken von Vari zählen Filme wie POKER MIT PISTOLEN (1967), ROCCO – ICH LEG DICH UM (1967) und KAMPF UM ROM (1960) ein Sandalenstreifen.

TOTE FAULEN IN DER SONNE verfolgt ein bekanntes Muster. Ein Gruppe von Soldaten kommt durch unglückliche Umstände zusammen und stellt sich voller Patriotismus dem Feind. Auch wenn der Feind in der Überzahl ist und einen strategischen Vorteil durch Kenntnisse der Umgebung hat. 

Recht temporeich schreitet die Story voran. Der Feind im Dschungel fungiert als Kanonenfutter und die US-Soldaten wehren sich erfolgreich gegen die Übermacht. Zwar müssen sie auch Leben lassen, doch durch den waghalsigen Einsatz vieler werden sie zu Helden.

Große Spannungen und fesselnde Szenen sucht man leider vergebens. Durch den begrenzten Spielraum der Protagonisten im Dschungel werden nicht alle Möglichkeiten ausgenutzt um den Zuschauer zu fesseln. Somit ist TOTE FAULEN IN DER SONNE ein durchschnittlicher Kriegsfilm. Lediglich die Besetzung kann noch viel Punkten. Sie setzt sich aus Guy Madison, Derrick Williams und Helene Chanel zusammen und viele weitere.

Vom Label KNM ist der Streifen auf DVD erschienen, doch leider auch nur in der geschnittenen Version wie zuvor alle VHS Auflagen. Zudem ist das Bild recht mies und verwaschen. Auch wurde schon die neue Masche der Labels angewandt. Das Cover wurde auf Modern getrimmt und bekam sogar noch einen neuen Titel verpasst. Durch diese Methode versucht man ahnungslose Käufer hinter das Licht zu führen.


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