Starflight One – Irrflug ins All (1983)

Eine Sternstunde steht bevor: Mit dreifacher Schallgeschwindigkeit soll die Passagiermaschine “Starflight One” in nur zwei Stunden von L.A. nach Sydney fliegen. Konstrukteur Gilliam (Hal Linden) meldet Zweifel an, stößt aber auf taube Ohren. Alles läuft glatt, bis der Flieger einem Satelliten ausweicht. Eine Katastrophe beginnt…

Ein Colt für alle Fälle (im All)

Der endlose Weltraum, unendliche weiten……ach quatsch, dieser Film zeigt uns vieles was zwischen Himmel und Hölle passieren kann, mag zwar in den 80er Fiktion gewesen sein, aber wer weiss was so alles passieren kann.

Wir erleben den “Ein Colt für alle Fälle” auch im wahren Leben “Lee Majors”    genannt in einer ganz anderen Rolle als Piloten anstatt als Stuntmen und Kopfgeldjäger in Hollywood rumzudüsen. Die Geschichte handelt von einem neuen Flugzeug was kurz vor seinem Jungfernflug steht, wie man es aus der Vergangenheit schon kennt, gehen oft solche Angelegenheiten nicht ohne Gefahren aus. Erst ein Schiff, nun ein Flugzeug. Dieses Flugzeug hat einen Raketenantrieb um Distanzen von zwei Kontinenten in sehr kurzen Zeit zu überwinden. Die Starflight One hat sehr grosse Ähnlichkeiten mit der allseits bekannten Concorde! Due ja ebenfalls oft positiv und auch negativ in den Medien vertreten war. Alles verläuft nach Plan, die Vorbereitungen sind abgeschlossen, viele Menschen sind an Bord, auch die Medien, jedoch wird die Lage betrübt durch Machenschaften eines Menschen, der unbedingt einen Sateliten ins All schiessen will, obwohl die Starflight One den Weg kreuzen würde. Die Rakete mit den Sateliten wird gezündet und die NASA bemerkt den unerlaubten Start und stellt fest das die Rakete auf Kollissionskurs sich befindet. Jedoch wird die Rakete gesprengt, da eine Raketnstufe nicht fachgerecht abgeworfen wird. Durch die enorme Splitteranzahl muss Starflight One ausweichen, und dies geht nur wenn sie noch höher steigen. Die Bodenkontrolle bemerkt das die Brenndauer zu lange dauert, so das Starflight One den Orbit erreichen könne. Noch ahnt keiner an Bord, sei es die Crew oder die Passagiere was auf sie zu kommt. Die Rakete vom Flugzeug ist ausgebrannt nachdem sich es im Orbit bereits befindet.

 

Die Rettungsmissionen der NASA sind bereits in vollem Gange und es werden mehrere Versuche gestartet um die Besatzung zu befreien und sicher nach Hause zu holen, jedoch wird leider mit einem Verlust der Crew gekämpft. Mehr möchte ich vom Film nicht verraten, ich kann ihn Euch nur empfehlen sich anzuschauen. Er ist zwar auch in der Zeit gedreht worden, wo Flugzeugkatastrophen an der Tagesordnung waren, im Filmgeschäft mein ich. Aber er hebt sich gewaltig von den anderen Filmen ab, denn seine Handlung und Umsetzzung ist nicht zu vergleichen. Die musikalische Untermalung passt an jeder Stelle im Film, sie setzt im Richtigen Moment ein und baut die Spannung gekonnt mit auf. Um zur Schauspielkunst der Akteure zu kommen, sollte man nicht vergessen das kaum ein Mensch auf Erden weiss wie man sich in der Schwerelosigkeit bewegt und wie sich vieles verhält, dies merkt man an diversen Stellen im Film, mal bewegen sie sich in Zeitlupe und in der nächsten Szene als wenn sie auf der Erde sich befänden. Aber über solche kleinen Mängel kann man getrost hinwegsehen!

Dieser Film ist nur auf VHS herausgekommen, als DVD ist es ein Bootleg. Und auch als VHS Version gibt es ein Bootleg, was oft bei ebay auftaucht und auf Filmbörsen in Umlauf gebracht wurde. Die Erstauflage ist sehr begehrt und sehr schwer zu bekommen! Wer nicht an die VHS ran kommt, kann nur noch hoffen das gewisse Sender im Free TV den Streifen mal wieder in ihr Abendprogramm aufnehmen. Er ist es sich auf jeden Fall wert, das man es sich für 1,5Std auf der Couch gemütlich macht!