When Alice Broke the Mirror (1988)

Gigolo Lester Parson (Brett Halsey) hat leichtes Spiel mit Alleinstehenden Frauen. Der Charmeur wickelt ständig wohlbetuchte Damen um den Finger, um sie dann in Ruhe aus zunehmen. Wenn kein Cent mehr zu holen ist, werden diese aus dem Weg geräumt und dabei ist dem Psychopathen jedes Mittel recht. Ein großes Problem stellt seine Spielsucht dar, die für wiederkehrende finanzielle Engpässe sorgt. Gegenwärtig hat Lester hohe Schulden aber zufällig die reiche Virginia (Zora Kerova) am Haken. Noch ahnt er aber nicht, dass Virginia über sein mörderisches Treiben Bescheid weiß.

 

WHEN ALICE BROKE THE MIRROR ist ein Film der eigens fürs italienische Fernsehen produziert wurde. Als Regieverantwortlicher tritt Lucio Fulci in Erscheinung.

Der Streifen ist eine Mischung aus Horror und Splatter und zeigt schon recht schnell, was in ihm steckt. Schnell kommt eine Kettensäge zum Einsatz und das Opfer wird durch den Fleischwolf gedreht und das noch bei klassischer Musik im Hintergrund. Einen besseren Kontrast zum gezeigten konnte man nicht finden.

Spiegel bringen Pech

die Story ist recht flach und simpel gehalten. Ein Spielsüchtiger Mann sucht immer nach Frauen die das Geld haben. Er ist ein Charmeur und wählt sich bewusst „hässliche“ Opfer aus. Somit hat er noch mehr Chancen bei den Damen zu landen und um sie um ihr Geld zu bringen.

Doch schon nach gut 30 Minuten geht dem Film die Puste aus. Die zuvor gezeigten Szenen die recht blutig in Szene gesetzt wurden, tauchen nicht mehr auf. Stattdessen entwickelt sich WHEN ALICE BROKE THE MIRROR zu einem Krimi, der so einige Längen aufweist.

Doch auch ein paar Schmunzler sind beim Zuschauer vorprogrammiert. Allein schon das eine Frau mächtig geohrfeigt wird und dennoch lacht wie eine Hyäne, bevor sie der Mörder um die Ecke bringt, ist schon sehr kurios.

TV Film Made in Italy

Brett Halsey in der Rolle des Spielsüchtigen ist eine gute Wahl. Halsey kann auf ein lange, Film und Serien Laufbahn zurückblicken. In zahlreichen Klassikern war er stets präsent. Man denke da nur an „Der Commander“ von 1988 als McPherson.

Wenn man bedenkt, das dieser Film fürs TV produziert wurde, sollte man Achtung haben. Undenkbar in anderen Ländern. Gut finde ich, das dieser Titel nicht versucht wurde „einzudeutschen“, vor allem da im Film sowieso nichts mit einem Spiegel zu schaffen hat, das wäre ja eine doppelte Mogelpackung.

WHEN ALICE BROKE THE MIRROR ist auf VHS, DVD und Blu-ray erschienen.