Zwei außer Rand und Band (1977)

Inhalt:

Die beiden Arbeitssuchenden Matt Kirby (Terence Hill) und Wilbur Walsh (Bud Spencer) suchen in Miami Arbeit. Per Zufall treffen Sie sich und verwickeln sich zunächst in eine Fehde mit  ansässigen Gangstern. Daraufhin beschließen sie einen Supermarkt zu überfallen. Allerdings schlägt das fehl und die beiden landen in einen Polizeirevier. Um nicht aufzufallen beginnen sie eine Ausbildung zum Polizisten. Und das witzige Treiben beginnt.

Inhaltliches Feedback:

Zitatenreicher, unglaublich schnörkellose Prügelorgie mit hohem Spaßfaktor

Dieser Film des schlagkräftigen Duos ist ohne Zweifel einer ihrer besten Streifen. Ohne Umschweife wird schon in den ersten Minuten klar wie der Verlauf dieses Films ist. Kalauer und Prügeleien ohne Ende. Wie es sich gehört bei diesen obligatorischen Freundschaftsfilmen der Marke “Spencer/Hill” wird auch hier eine kurze aber präzise Annäherung gegeben der beiden, die dann (moralisch wie sie letzten Endes sind) an das Gute im Menschen appelliert und die Bösen bekommen eins auf die Fresse.

Zwischendurch wird wieder heftig geflirtet von Hill mit der Amazone und heißen Softpornodarstellerin Laura Gemser (die auch ganz gerne mal in derben Horrorfilme der italienischen Sorte mitgewirkt hat wie NACKTE UNTER KANNIBALEN oder DIE NACKTE VON SADOS) .Spencer darf wieder zeigen dass er der liebenswürdige Hau-Drauf-Kumpan ist, die altbekannten Nebendarsteller dienen auch hier nur als Stichwortgeber für kräftige Sprüche und einen ordentlichen Hieb, es wird gesoffen, es wird gefressen (natürlich nur bei Gräfin Strabutzki), es wird gelötet bis die Bluse dampft. Und das alles macht so riesig viel Spaß bei diesem Film. Auch dass sie hier in einem modernen Sujet rumstampfen tut den Film gut.

Regisseur Enzo Barboni, der unter seinen Pseudonym E.B. Clucher einige Spencer/ Hill-Filme drehte wie DIE RECHTE UND DIE LINKE HAND DES TEUFELS (1970) oder VIER FÄUSTE GEGEN RIO (1984) macht seine Sache gut. Der Regisseur, der auch Kameramann war beim Italowestern DJANGO(1966), weiß schlicht und einfach zu unterhalten.  Es ist keine große Literatur die da verfilmt werden soll. Es ist ein Spencer/Hill-Film! Und genauso macht er riesigen Spaß. Das ist ne glatte 9 auf der “Spencer/Hill-Skala”. Oder anders gesagt:

“Wieviel kannst du denn so schlucken?”
“Die ersten 20 Liter gehen in einem Zug runter, bei 30 muss ich zwischendurch mal rülpsen.”

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